EZB-Chef Draghi hat seine Teilnahme an der Notenbankerkonferenz überraschend abgesagt. Grund dafür sei seine hohe Arbeitsbelastung. Weidmann hingegen hält an dem Termin fest. Die Finanzmärkte nehmen die Absage gelassen.

Kommentare

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  • in letzter Zeit lese ich lauter Unsinn: Unsinn über den "Italiener" Draghi, Unsinn darüber, dass Weidmanns Einlassungen dem "sensiblen" Draghi die Sprache verschlagen haben. Meine Meinung: wenn es eng wird, fallen die Deutschen
    auf, oder besser: sie werden auffällig. Der Generalsäkretär der CSU, der Draghi einen "Falschmünzer" genannt und ihn somit beleidigt hat, ist wohl keine grosse Ausnahme.
    Carlo, bin Italiener.

  • Draghi könnte dort voraussichtlich nichts sagen, was über seine bisherigen Äußerungen hinausgeht." …. da die EZB kommende Woche Details ihres neuen und umstrittenen Hilfsprogramms für überschuldete Euro-Länder bekanntgeben will. (Zitat)
    Also nichts Neues oder doch? Die EZB wird ein noch größeres Sorgenkind für uns werden, als es jäh Griechenland hätte sein können. Und was sagte Fr. Merkel unlängst einmal:“ Scheitert der Euro, dann scheitert Europa „ Im übertragenem Sinn sollte es kritischer oder realistischer heißen: Scheitert die EZB , dann scheitert der Euro.
    Und die EZB muss scheitern, da sie gegen Grundgesetze von Notenbanken verstößt und dazu noch glaubt, so lange der liebe Gott keinen Einspruch macht – ansonsten kann der EZB mit mir niemand etwas machen wollen. Also warten wir ab - die nächste Götterdämmerung kommt bestimmt?

  • Bundesbankpräsident Jens Weidmann hält hingegen an seiner Teilnahme fest.
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    Weidmanns Einlassungen werden dem sensiblen Draghi wohl die Sprache verschlagen haben. Wie sonst wäre zu erklären, dass Draghi dieses wichtige Treffen kurzfristig wegen "Arbeitsüberlastung" abgesagt hat? Auch die Tatsache, dass er keinen seiner Direktoren zu dem Treffen beordert hat, ist sehr kritisch zu sehen!

Mehr zu: EZB-Chef - Draghi sagt Reise zum Notenbanker-Treffen ab

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