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EZB-Ratsmitglied Banken sollen sich für „harten Brexit“ rüsten

Geldinstitute sollen sich auf die Möglichkeit eines „harten Brexit“ vorbereiten. Sollte Großbritannien den Zugang zu den Finanzmärkten in der EU behalten wollen, müsse das Land die Regeln der Gemeinschaft akzeptieren.
03.11.2016 - 15:07 Uhr

Abstimmung über Brexit im Parlament - doch wieder alles auf Anfang?

Paris Geldinstitute und Versicherer sollen sich laut Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau auf die Möglichkeit eines „harten Brexit“ vorbereiten. Dieser Fall würde eintreten, wenn es zu einem EU-Austritt des Landes ohne freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt kommt. „Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass Banken und Versicherer alternative Strategien entwerfen für den Fall eines harten Brexit“, sagte das EZB-Ratsmitglied am Donnerstag in einer Diskussionsrunde im französischen Parlament.

Sollte Großbritannien den Zugang zu den Finanzmärkten in der EU behalten wollen, müsse das Land auch nach dem Austritt die Regeln der Gemeinschaft akzeptieren.

Die Briten hatten sich im Juni in einem Referendum mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass das Land der EU den Rücken kehrt. Dies hat bereits zu starker Verunsicherung in der Wirtschaft geführt. Laut Premierministerin Theresa May soll der Brexit-Antrag spätestens Ende März 2017 gestellt werden.

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