Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fake News EU-Kommission: Soziale Netzwerke müssen mehr gegen Fake News tun

Immer wieder stehen Soziale Netzwerke im Verdacht, politische Diskurse beeinflusst zu haben. Auch Fake News sind zunehmend ein Problem.
Kommentieren
Anbieter müssen mehr gegen Fake News tun, findet die EU-Kommission. Quelle: dpa
Soziale Netzwerke

Anbieter müssen mehr gegen Fake News tun, findet die EU-Kommission.

(Foto: dpa)

BrüsselWenige Tage vor der Europawahl setzen sich die großen sozialen Netzwerke nach Ansicht der EU-Kommission noch immer zu wenig gegen Fake News ein. Facebook, Google und Twitter hätten zwar Fortschritte auf dem Weg zu mehr Transparenz gemacht, dies reiche jedoch nicht aus, um die Integrität ihrer Dienste zu gewährleisten, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag auf Grundlage von monatlichen Berichten der Unternehmen mit.

Im September hatten unter anderem Facebook, Twitter, Mozilla und Google einen freiwilligen Verhaltenskodex unterzeichnet. Desinformationskampagnen könnten nach Einschätzung von Experten die Debatte vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien und den US-Wahlkampf 2016 beeinflusst haben. Ende des Jahres will die EU-Kommission einen umfassenden Bericht vorlegen. Sollten die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sein, könnte sie Gesetze vorschlagen.

Positiv hob die Brüsseler Behörde am Freitag hervor, dass Facebook, Twitter und Google ein öffentliches Verzeichnis für Wahlwerbung eingerichtet haben. Twitter und Google müssten inhaltliche Werbung, von der Desinformationskampagnen ausgehen könnten, allerdings noch besser identifizieren.

Alle drei Firmen sollten zudem ihre Zusammenarbeit mit Faktencheckern und Forschern ausbauen. Dadurch könnten Desinformationskampagnen besser aufgedeckt und analysiert werden. Bereits im März-Bericht wies die Kommission darauf hin, dass sowohl Facebook als auch Twitter und Google politische Werbung mittlerweile kennzeichnen.

Brexit 2019
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Fake News - EU-Kommission: Soziale Netzwerke müssen mehr gegen Fake News tun

0 Kommentare zu "Fake News: EU-Kommission: Soziale Netzwerke müssen mehr gegen Fake News tun"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.