Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fall Litwinenko Polonium: 200 Menschen sollen untersucht werden

Mehr als 200 Gäste eines Londoner Fünf- Sterne-Hotels sollen medizinisch untersucht werden, nachdem bei sieben Angestellten Spuren des radioaktiven Stoffs Poloniums 210 gefunden worden sind.
Alexander Litwinenko auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1998. Foto: dpa

Alexander Litwinenko auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1998. Foto: dpa

HB LONDON/ MOSKAU. Es gehe um Gäste, die am 1. November die Bar des „Millennium Hotels“ besucht hätten, meldete die britische Nachrichtenagentur Press Association am Freitag. Auch die sieben Hotelangestellten hätten in der Bar gearbeitet. Dort hatte sich der Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko am Tag des mutmaßlichen Giftanschlags, dem 1. November, mit drei russischen Geschäftsleuten getroffen.

In Moskau hielt unterdessen das Verwirrspiel um zwei dieser drei Kontaktleute an. Der Gesundheitszustand des ebenfalls mit Polonium 210 verstrahlten Geschäftsmannes Dmitri Kowtun habe sich in den vergangenen Tagen nicht verschlechtert, sagte der Moskauer Anwalt Andrej Romaschow am Freitag.

Am Vorabend hatte die Agentur Interfax berichtet, der schwer strahlenkranke Kowtun sei ins Koma gefallen. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte nur die Erkrankung bestätigt. Der am 23. November gestorbene Litwinenko war am Donnerstag in London beigesetzt worden. Er hatte in einer posthum veröffentlichten Erklärung dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Schuld an seinem Tod gegeben.

Startseite
Serviceangebote