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Die Griechenland-Risiken für den europäischen Steuerzahler sind offenbar höher als bisher bekannt. Grund sind Garantien für den griechischen Bankensektor in zweistelliger Milliardenhöhe.

Kommentare

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  • Nur verblendeter Glauben an die eigenen Dogmen macht es möglich, dass versenktem schlechtem Geld auch noch massenhaft gutes hinterhergeworfen wird. Nur die unfähigsten SozPäds drängen sich dem auf, der sich nicht helfen lassen will. Nur keiner muss sich dann noch anpinkeln lassen!

    Ich will von den Griechen nichts, aber dann sollen sie auch nichts von mir wollen und mich mit ihrer infamen Viertes-Reich-Polemik verschonen. Nicht mehr Worte, nur noch Taten sollen zählen; wir brauchen ein Ultimatum: Entweder ihr geht im nächsten Vierteljahr aus dem Euro oder wir gehen.

  • kann mir mal jemand erklären wie Griechenland durch einen Schuldenschnitt von 107 Mrd. Euro, die Staatsverschuldung von 160% auf 120% senken kann, wenn gleichzeitig ein neuer Kredit in Höhe von 130 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt wird? Bisher wurde doch immer von einem Kredit gesprochen oder handelt es sich um ein Geschenk?

  • Die größte Sicherheitsgarantie Griechenlands ist die, dass Chaos zu vergrößern.

    Je mehr Geld sinnlos hinein gesteckt ist, desto größer werden die Anstrengungen das verbrannte Geld wieder zu retten.

    Eines muss jedem klar sein, dass die Politiker nichts gerettet, aber viel Geld verschleudert haben.

    Es ist auch klar, dass Draghi in seiner Person als Präsident der EZB der Aufgabe nicht gewachsen ist. Frau Merkel wird sich den Schuh anziehen müssen, dass Deutschland mit 27 % als der größte Garant der EZB gilt und nicht namhaft und kompetent in der EZB vertreten ist.

    Wir brauchen eine neue Bundesbank mit ihren alten Aufgaben und Politiker, die verstehen, dass sie Hausaufgaben zu erledigen haben. Es kann nicht sein, dass unsere Politiker sich weiterhin von Lobbyisten am Nasenring nach deren belieben durch die Arena führen lassen.

  • Mich würde mal interessieren, ob die griechische Regierung ebenso wie die deutsche Regierung versucht an die schweizer Schwarzgeldkonten ihrer Landsleute zu kommen?

    Um Griechenland zu helfen ist es offenbar politisch gewollter deutsches Steuergeld zu veruntreuen anstatt griechisches Schwarzgeld in der Schweiz zu finden und zu besteuern. Wo bleibt da Logik und Gerechtigkeit?

  • Karstenberwanger
    gut beschrieben.
    Die Deutscen, aufgestachelt meist von Grün rennen für jeden Unsinn auf die Straße, aber nicht für wirklich Wichtiges.

  • Trotz heissem Herzen sollten wir kühlen Kopf bewahren und ernsthaft darüber nachdenken, ob ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone wirklich der ulimative Königsweg sein könnte.

    Ich habe da meine Zweifel und würde in der Folge auch die Rückkehr zu nationalen Währungen bei Portugal, Spanien, Italien, Belgien und ggfls. auch Frankreich nicht ausschließen wollen.

    Ein solches worst-case-Szenario würde u.a. die gesamten Target-Zwo-Ausgleichsforderungen der Bundesbank pulverisieren, die mittlerweile mehr als den doppelten Betrag eines Bundeshalthalts ausmachen.

    Es wäre denkbar, diese Forderungen zu retten und ggfls. einen Windfall-Währungs-Profit zu generieren, sofern Deutschland die mutige Entscheidung treffen würde, die Euro-Zone zu verlassen und somit die eigene Währungs-Souveränität wieder herzustellen.

    Vermutlich würden Finnland, Niederlande und Österreich dann sehr gerne diesem Beispiel folgen.

    Als kleiner Nebeneffekt ließen sich unsere €-Staatsschulden durch DM-2.0 Anleihen ablösen und Dank massiven Aufwertungseffekten gegenüber dem Rest-Euro enorme Windfall-Profits generieren.

    Leider wissen wir alle, dass unsere geschätzten Blockparteien solchen Debatten durch Abfeuern von Nebelkerzen und populistischen Sprechblasen ausweichen, oder Hundertschaften bezahlter Lohnschreiber aktivieren, die dem Volk mit Pseude-makro-ökonomischem Geschwurbel erklären, dass ein solcher Ansatz den Frieden Europas bedrohe und schlichtweg den Untergang unseres Landes zur Folge hätte.

    Dem Marionetten-Chor der "betreuten Denker" fällt es ungleich leichter, weiterhin Kant's "sapere aude" zu negieren und Merkel'scher alternativloser Tonantion weiter zu folgen.

  • Das Problem beim Zerbrechen der Eurozone sind in der Tat die Target 2-Salden. Oeconomicus bringt die Problematik auf den Punkt. Nun, die meisten Konzerne sind bereits so schlau alle Geldforderungen und Verbindlichkeiten in den einzelnen Ländern zum Ausgleich zu bringen, um bei einem Währungsschnitt eine neutrale Position einzunehmen.
    Das Hauptproblem sehe ich darin, dass nur der von der Einführung einer neuen Währung profitieren kann, der als erster vorprescht und den Zahlungsverkehr für ein paar Tage einfriert. Das Auslandesvermögen der Inländer wäre, soweit es Realkapital angeht, von einer Währungsreform nicht betroffen, was aber nicht die reinen Geldforderungen betrifft. Die würden abgewertet. Allerdings würden im Gegenzug alle Target 2-Forderungen bestandswirksam ausgebucht, ohne dass dies ertragswirksam wäre. Die neue Bundesbank wäre ganz einfach mit neuem Eigenkapital in neuer Währung auszustatten. Das Inlandsvermögen der Inländer (Sachvermögen und Geldvermögen)
    bleibt buchhalterisch neutral. Das Realvermögen der Inländer im Ausland bleibt erhalten. Das Geldvermögen der Inländer im Ausland bleibt außerhalb des Euroraumes erhalten, und wird nur in der Abwertungszone abgewertet.
    Die Bundesbank könnte dies buchhalterisch durch eine Vermögensgutschrift ausgleichen, was vollkommen problemlos wäre. Das Inlandsvermögen der Ausländer in Form von Forderungen wird einfach abgewertet, was einen Währungsgewinn für Deutschland beschert. Unter dem Strich kann man das Ganze so handhaben, dass trotz Untergehen der wertlosen target-Forderungen ein Währungsgewinn im Inland entsteht, der dem Eigenkapital der Bundesbank zugeführt werden könnte. Jetzt muss Angie zusammen mit Weidmann nur noch handeln, um die Nettoposition Deutschlands, die uns bisher den Verlust des halben Auslandsvermögens durch Target 2 beschert hat, auf plus/minus Null zu stellen.

  • Und diese 80 Millionen Schwachköpfe sind sogar so glücklich darüber unterzugehen, dass sie bei jeder Bundestags- oder Landtagswahl die gleichen Schlachter aus SPD, CDU, FDP, CSU, Grünen und Linken wieder und wieder wählen.
    Sie haben vollkommen recht.
    Wir sind ein total verblödetes und ignorantes Volk!
    Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlachter selber!
    Allerdings glaube ich nicht, dass diese Tiere wirklich so dumm sind, wie das Gros deutschen Wähler und Nichtwähler!

  • Das globale Gestrüpp aus Infos, Meldungen, Meinungen, Boulevard, Werbung und vermeintlichen Nachrichten ist derart redundant, widersprüchlich, verschroben und blockiert, daß der Nutzen sich in sein Gegenteil wendet und es sowieso völlig egal ist, ob man seinen Senf nun dazu gibt oder nicht.
    Es hat nicht mal unterhaltungswert.
    Die meisten rufen einen Artikel nur dann auf, um die Kommentare zu lesen. Und gibt es keinen Bereich, dann klicken sie sich woanders hin.
    Die Oberfläche hat alle erreicht, während es im inneren kocht.

  • Frank Schäffler scheint mir der einzige Politker zu sein, der nicht unrettbar mit der grassierenden Euro-Ideologie infiziert ist.

    Da sieht man mal, mit welch kriminellen Mitteln und Lügen der Steuerzahler zur Einheitswährung und zum Einheits-Europa gezwungen werden soll.

    Die 50 Mrd EUR Bürgschaften Griechenlands zur Rettung der insolventen Banken lässt man bei der ganzen Rettungsdiskussion mal vorsichtshalber unerwähnt!! Stiftet ja bloß Verwirrung und Unruhe!!

    Jeder Vorstand eines Unternehmens würde bei derart fehlerhaften Informationen persönlich zur Rechengschaft gezogen und auf Schadenersatz verklagt werden.

Mehr zu: FDP-Experte warnt - Angst vor neuen Griechenland-Risiken