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Feature Globalisierung mit Hindernissen

Die chinesische Stadt Wuxi wirbt um Berliner Mittelständler – doch das gestaltet sich schwierig.
  • Stefan Kaiser

Die Visitenkarten in Marion Ruderts Handtasche tragen chinesische Schriftzeichen. Es soll der Name ihrer Firma sein, einem kleinen Unternehmen aus Weißensee, das Maschinen für die Elektroindustrie herstellt. Voller Erwartungen ist Rudert in den Schlosssaal des Berliner Kempinski Hotels gekommen, wo sich Unternehmer aus Berlin und der chinesischen Stadt Wuxi treffen und Kontakte knüpfen sollen.

Jetzt sitzt sie mit nach vorne gerecktem Hals in Stuhlreihe acht – vor ihr knapp einhundert Geschäftsleute, die meisten tragen dunkle Anzüge. Zweieinhalb Stunden später wird Rudert ihre Karten wieder mit nach Hause nehmen müssen.

Handels- und Investitionsseminar heißt die Veranstaltung, auf der sich die chinesische Stadt Wuxi den Berliner Mittelständlern präsentieren will. Tatsächlich geht es mehr um Investitionen als um Handel.

Herr Gong, der Bürgermeister von Wuxi, ist eigens angereist, um für seine Stadt als Standort zu werben, im Schlepptau hat er Geschäftsleute. Wuxi ist eine Millionenstadt im Osten Chinas, 130 Kilometer vor Shanghai. Sie gehöre zu den zehn wachstumsstärksten Regionen des Landes, sagt der Dolmetscher. Herr Gong spricht leider kein Deutsch.

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