Fed US-Notenbank macht Rekordgewinn

Fast 90 Milliarden Dollar trägt die Fed zum US-Haushalt bei und setzt damit eine neue Rekordmarke. Die Maßnahmen zur Bankenrettung haben sich für die Notenbank gelohnt.
Update: 10.01.2013 - 19:41 Uhr 9 Kommentare
Fed-Chef Ben Bernanke kann zufrieden sein. Nie zuvor trug die Notenbank mehr Geld zum US-Haushalt bei. Quelle: AFP

Fed-Chef Ben Bernanke kann zufrieden sein. Nie zuvor trug die Notenbank mehr Geld zum US-Haushalt bei.

(Foto: AFP)

WashingtonUS-Präsident Barack Obama kann sich in Zeiten knapper Kassen über einen warmen Geldregen aus der US-Notenbank freuen. Die Fed hat im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen einen Rekordgewinn von 91 Milliarden Dollar eingefahren. Nach Abzug von Betriebskosten werde sie wohl rund 88,9 Milliarden Dollar an das Finanzministerium überweisen, teilte die Fed am Donnerstag mit.

Die US-Notenbank, die eigentlich nicht auf Profitmaximierung aus ist, gehört in gewisser Hinsicht zu den Krisengewinnern. Ihre Maßnahmen zur Bankenrettung und zur Ankurbelung der Konjunktur sind die Hauptgründe dafür, warum die Fed bereits das dritte Jahr in Folge mehr als doppelt so viel verdient wie in den Jahren vor der Krise.

Die Fed teilte mit, sie habe über 80 Milliarden Dollar an Zinseinnahmen erzielt aus ihren Beständen an Staatsanleihen und Hypothekenpapieren, die sie als Teil des Krisenmanagements erworben hat. Vor allem das Immobilien-Portfolio habe eine großen Beitrag geleistet. Zudem waren die Preise für US-Bonds im vergangenen Jahr in Rekordhöhen geschossen und Beteiligungen an Firmen in Folge von Rettungsaktionen in der Finanzkrise zahlten sich aus.

Wie auch die Bundesbank spült die Fed ihren Überschuss in die Staatskasse. Die Summe für 2012 übertrifft den bisherigen Rekordwert von 2010 deutlich. Damals waren 79,3 Milliarden Dollar überwiesen worden.

  • ben
  • rtr
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9 Kommentare zu "Fed: US-Notenbank macht Rekordgewinn"

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  • An den Kommentaren hier ist sichtbar, dass die Mehrheit weiss was für ein schlechter Film in der globalen Zentralbank-Szene zur Realität geworden ist. Wann kommt endlich jemand, um den Zionisten das Geldverleihen zu verbieten?! Müssen wir eine Revolution anzetteln?!

    Offenbar geht kein Weg daran vorbei, denn die betrügerischen Zionisten haben durch ihr Privateigentum an den Zentralbanken und der Geldschöpfung bereits so unermesslich viel verdient, dass ihre durch diesen illegal erworbenen Reichtum erlangte Macht mit normalen Mitteln kaum mehr zu brechen ist.
    Auch in Amiland hat sich das herumgesprochen, und der jüngste Run auf die Waffengeschäfte in den USA hat gute Gründe! Vielleicht sehen wir bald eine entscheidende Wende, und vielleicht kommt der entscheidender Impuls für eine längst überfällige Welt-Revolution konkret aus Amerika...

  • @ TimoE

    Da stimme ich Ihnen durchaus zu. Es wäre aber trotzdem schön gewesen, wenn wenigsten ein etwas deutlicherer Hinweis im Artikel erfolgt wäre, dass der Gewinn primär aus den Anleihezinsen resultiert. Die FED überweist also letztlich das Geld an Washington, dass sie vorher von Washington als Zinszahlung bekommen hat.

    Ein netter Zirkelschluss.

  • naja eine gewinnausschüttung von 3% der bilanzsumme an die regierung, wobei die fed ja primär anleihen hält, die oft deutlich unter 3% rentieren, ist doch angemessen. oder nicht?

  • wer behauptet denn, dass die welt gerettet sei? niemand. es ist einfach eine nachicht, mit einer information, die einige interessiert, z.b. mich.

  • ... vertrauen Sie der Schlagzeile... vooooodooooo....

  • Überall so tolle Erfolge !! Die Amerikaner haben in ca. 7 Jahren ihre Schulden von 9 Billionen auf über 17 Billionen Dollar erhöht, die Schulden wachsen jedes Jahr nachgewiesener Weise über weit mehr als eine Billion Dolar. Nun macht die FED 88 Milliarden "Gewinn" ?. Und nun ist die Welt gerettet. Das Propagandaministerium im 3. Recih ist eine Waisenknabe gegen die Märchenstune der Finanzdynastie und der Politik

  • Zunächst mal werden die privaten Eigentümer der FED, das wären vor allem die Vertreter der US-Hochfinanz mit satten 6% ihrer Einlagen bedient. Eine beispiellose Gelddruckmaschine in die privaten Taschen der Hochfinanz auf Kosten der Allgemeinheit, eine weltweit einmaliger Automatismus von Verteilung von unten nach oben. Das was übrig bleibt - WENN was übrig bleibt - das kriegt dann der Staat

  • na das Geld von der FED scheint vom Timing sehr willkommen zu sein.

  • Druckerpresse = "Rekordgewinn".

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