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„Feindselige Politik“ Nordkorea droht mit atomarer Aufrüstung

Die nordkoreanische Flagge soll von Soldaten der USA und Südkoreas als Zielscheibe für Schießübungen benutzt worden sein. Das Land sieht darin eine ernste Provokation - und droht, seine atomare Abschreckung auszubauen.
25.06.2012 - 13:39 Uhr Kommentieren
Die Flagge Nordkoreas soll für Schießübungen von Soldaten benutzt worden sein. Quelle: dapd

Die Flagge Nordkoreas soll für Schießübungen von Soldaten benutzt worden sein.

(Foto: dapd)

Seoul Nordkorea hat mit weiter Aufrüstung gedroht, falls seine Nationalflagge bei Schießübungen von Soldaten der USA und Südkoreas als Zielscheibe missbraucht werde. Das Außenministerium in Pjöngjang warf den USA am Montag vor, weiter eine „feindselige Politik“ zu betreiben. Nordkorea werde deshalb „seine atomare Abschreckung für die Selbstverteidigung ausbauen“, wurde ein Sprecher von den staatlichen Medien des kommunistischen Landes zitiert.

Nordkorea beschuldigte die Streitkräfte beider Länder, die nordkoreanische Flagge am vergangenen Freitag als Zielscheibe benutzt zu haben. Das sei eine ernste Provokation. Ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums bestätigte, dass eine große nordkoreanische Flagge auf dem Truppenübungsplatz ausgebreitet worden sei. Er wies jedoch den Vorwurf zurück, dass darauf geschossen wurde. Die Flagge sollte die „militärische Führung“ Nordkoreas darstellen. Die Schießübungen hatten nahe der Grenze zu Nordkorea stattgefunden. Nach offiziellen Angaben nahmen an der eintägigen Übung etwa 2000 Soldaten sowie Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber und Panzer teil.

Süd- und Nordkorea befinden sich völkerrechtlich noch im Kriegszustand, da seit dem Ende des Korea-Kriegs (1950-53) noch immer kein Friedensvertrag geschlossen wurde. Montag war der 62. Jahrestag des Kriegsausbrauchs.

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