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Festgenommene Diplomatin Indien beschwert sich bei den USA

„Nicht akzeptabel” soll die Behandlung einer indischen Diplomatin in den USA gewesen sein. Sie war wegen falschen Dokumenten und einem arbeitsrechtlichen Vergehen verhaftet worden. Die Wellen schlagen hoch.
18.12.2013 - 14:23 Uhr Kommentieren
Vor der amerikanischen Botschaft gab es lautstarke Proteste: „Wenn die USA uns Inder nicht respektieren, werden wir Amerikaner nicht respektieren.” Quelle: ap

Vor der amerikanischen Botschaft gab es lautstarke Proteste: „Wenn die USA uns Inder nicht respektieren, werden wir Amerikaner nicht respektieren.”

(Foto: ap)

Delhi Die Festnahme einer indischen Diplomatin in New York hat für Empörung in ihrem Heimatland gesorgt. Indische Minister und Abgeordnete prangerten die Behandlung der 39-jährigen Devyani Khobragade in den USA an und riefen Washington zum Handeln auf. Der Umgang mit Khobragade sei „nicht akzeptabel“, kritisierten mehrere indische Politiker, darunter Außenminister Salman Khurshid, am Mittwoch. Die stellvertretende indische Generalkonsulin war am vergangenen Donnerstag wegen Unstimmigkeiten in Zusammenhang mit Hausangestellten festgenommen worden.

Sie sei mit Handschellen gefesselt worden, zudem habe sie sich mehrfach vor den Beamten ausziehen müssen, berichtete die 39-Jährige selbst in einer E-Mail an verschiedene indische Medien. „Ich bin bei all den Erniedrigungen mehrere Male zusammengebrochen“, zitierte die „Times of India“ die 39-Jährige. Mehrere Demonstranten protestierten am Mittwoch vor der US-Botschaft in Neu Delhi.

Khobragade ist nach der Zahlung einer Kaution in Höhe von 250 000 US-Dollar wieder auf freiem Fuß. Ihr wird vorgeworfen, falsche Dokumente für den Visumantrag ihrer indischen Haushälterin vorgelegt zu haben. Sie soll ihren Hausangestellten zudem weniger als den amerikanischen Mindestlohn gezahlt haben.

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