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Festnahme nach Anschlag auf russischen Zug

Zwei Tage nach dem Selbstmordattentat auf einen Pendlerzug in Südrussland ist ein Verdächtiger verhaftet worden. In Inguschetien wurde ein weiterer Anschlag vereitelt.

HB BERLIN. Zwei Tage nach dem Selbstmordanschlag auf einen Pendlerzug in Südrussland haben russische Sicherheitskräfte am Sonntag einen Verdächtigen festgenommen. Das meldete die Nachrichtenagentur Itar-Tass unter Berufung auf Vize-Innenminister Alexander Tschekalin.

Der Verdächtige sei in der Region des Anschlagsortes festgenommen worden, hieß es. Weitere Einzelheiten teilten die Behörden nicht mit.

Nach Angaben des Geheimdienstes FSB waren drei Frauen und ein Mann an der Tat beteiligt. Vor Ort wurde die Leiche eines männlichen Selbstmordattentäters gefunden, an dessen Körper noch Granaten befestigt waren.

Unterdessen ist die Zahl der Todesopfer des Attentats vom Freitag auf 42 gestiegen. Nach offiziellen Angaben erlag am Sonntag eine Frau in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Am Samstag fand vor dem Leichenschauhaus in Jessentuki eine Trauerfeier statt. Mehr als 150 der über 200 Verletzten lagen noch im Krankenhaus. Bis auf eine Frau wurden bis Sonntagmittag alle getöteten Passagiere identifiziert.

Zudem hat die russische Polizei nach eigenen Angaben in der zu Russland gehörenden Kaukasusrepublik Inguschetien ein geplantes Attentat vereitelt. In der Stadt Karabulak sei am Freitag ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug sichergestellt und zwei tschetschenische Frauen seien verhaftet worden.

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