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Finanzhilfen Murcia will um finanzielle Hilfe bitten

Die spanische Schuldenmisere spitzt sich zu: Offenbar will mit Murcia eine weitere spanische Provinz bei der Zentralregierung um finanziellen Beistand bitten. Erst am Freitag hatte Valencia um Unterstützung gebeten.
23.07.2012 - 09:09 Uhr 7 Kommentare
Spaniens Regionen haben einen gigantischen Schuldenberg angehäuft. Quelle: dpa

Spaniens Regionen haben einen gigantischen Schuldenberg angehäuft.

(Foto: dpa)

Madrid Die spanische Schuldenmisere spitzt sich offenbar weiter zu: Mit Murcia will möglicherweise eine weitere spanische Provinz bei der Zentralregierung um finanziellen Beistand bitten. Mit Blick auf einen vom Staat bereitgestellten Liquiditätsfonds habe die Region mehrmals über einen Hilfsantrag nachgedacht, teilte die Regierung von Murcia am Sonntagabend in einer Stellungnahme mit.

Erst am Freitag hatte Valencia als erste Region in Madrid um finanzielle Unterstützung gebeten, um Gläubiger bezahlen und ausstehende Rechnungen begleichen zu können.

Nach einem Bericht der Zeitung "El Pais" haben die 17 halbautonomen spanischen Regionen einen Schuldenberg von 140 Milliarden Euro angehäuft, von dem 36 Milliarden Euro noch in diesem Jahr refinanziert werden müssen.

 

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    7 Kommentare zu "Finanzhilfen: Murcia will um finanzielle Hilfe bitten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Murcia ist eines der größten Anbaugebiete für Obst und Gemüse in Europa und hat auch noch etwas Tourismus, da fragt man sich warum die so hoch verschuldet sind. Die Infrastruktur ist gut und von der EU bezahlt worden, also dürften die Ausgaben der Kommunen nicht sehr hoch sein. Nachteil ist sicherlich der niedrige Preis für die Waren, da die deutschen Discounter diese runterpressen.
      Wenn sich jetzt alle Provinzen via Europa entschulden wollen, sollten sich auch unsere Bundesländer melden, die haben ähnlich hohe Schulden und können schonheute as Persoal kaum noch bezahlen.

    • Straßenbeleuchtungen werden auch bei uns abgestellt.
      in einem Stadtteil läuft bereits der Versuch und soll dann für die ganze Stadt gelten.
      Damit will man Geld sparen
      Das wird mit vielen Dignen wohl auch so weitergehen

    • Wenn sich hier Spanien nicht selber hilft können wir unseren Länderfinanzausgleich auch über Brüssel laufen lassen.

    • Spanien hat nicht den Strukturausgleich wie man diesen aus Deutschland kennt. Der Vergleich hinkt einfach.

      Straßenbeleuchtungen werden hier schon seit Jahren um 22 Uhr, bis auf Knotenpunkte, abgestellt. Ampeln auch, einfach um Energie zu sparen, was ja auch Sinn macht.
      Ich lebe hier seit über 15 Jahren, und kann diese Dramatik nicht bestätigen.

    • und danach ist Deutschland dran. Und uns wird keiner Helfen....

    • Madrid muß diese Hilfen ablehnen, oder soll etwa wegen der Inkompetenz einzelner Landesregierungen, das ganze Land ruiniert werden?

    • Die Lage ist dramatischer als die MEdien das hierzulande berichten. Ich selbst habe einen Freund dort in einer damals wohlhabenden Region im Süden Spaniens....dort werden seit Monaten schon ab 21 Uhr überall die Strassenbeleuchtungen abgestellt weil kein Geld da ist. Die Zahl der Einbrüche und Straftaten, hat sich verdreifacht...die Pleiten von Läden dort in der Region geht unaufhaltsam voran. Griechenland 2 also.... Als nächstes kommt dann Italien dran und dann Frankreich.

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