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Finanzierungslücke Griechenland rechnet mit Sparerfolg

Mehr Zeit und ein Entgegenkommen bei den Zinsen: Unter diesen Bedingungen glaubt Griechenland, die Finanzierungslücke schließen zu können. Die Gewerkschaften lehnen sich mit einem Generalstreik gegen die Sparpläne auf.
25.09.2012 Update: 26.09.2012 - 06:39 Uhr 82 Kommentare
Auf Plakaten wird in Athen für einen Generalstreik am Mittwoch geworben. Quelle: dpa

Auf Plakaten wird in Athen für einen Generalstreik am Mittwoch geworben.

(Foto: dpa)

Athen Die griechische Regierung rechnet für den angestrebten Aufschub von Reformen mit Kosten von bis zu 15 Milliarden Euro. „Wir schätzen die Finanzierungslücke auf 13 bis 15 Milliarden Euro, die entstehen würde, wenn wir eine Verlängerung über zwei Jahre bekämen“, nannte Finanzminister Yannis Stournaras am Dienstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters erstmals konkrete Zahlen.

Er sei aber überzeugt, dass sein Land diese Lücke schließen könne, ohne die europäischen Steuerzahler zu belasten. Geschehen könnte dies nach Angaben aus der griechischen Regierung über kurzfristige Anleihen oder durch niedrigere Zinsen auf griechische Anleihen, die die EZB halte, oder durch eine Umschuldung dieser Papiere. Dies lehnt die EZB nach Worten von Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen ab.

Derzeit zeichnet sich ab, dass Griechenland die Auflagen seiner internationalen Geldgeber von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) nicht erfüllt und in den nächsten Jahren mehr Geld benötigt als veranschlagt. Klarheit darüber soll der Bericht der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF bringen, dessen Veröffentlichung sich aber immer weiter verzögert - wahrscheinlich bis nach der US-Präsidentenwahl am 6. November. Die Regierung in Athen will von den Geldgebern zwei Jahre mehr Zeit, um die geplanten Reformen und damit das Sparpaket umzusetzen, ohne die schwächelnde Wirtschaft weiter abzuwürgen.

EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen schloss einen Forderungsverzicht zugunsten Griechenlands aus. „Der mögliche zusätzliche externe Finanzierungsbedarf (Griechenlands) kann nur durch die Mitgliedsstaaten der Euro-Zone geschlossen werden“, sagte Asmussen der „Welt“ laut Vorabbericht. Eine Umschuldung auf Kosten der EZB stehe nicht zur Diskussion. Die EZB könnte sich an einer solchen Umschuldung auch gar nicht beteiligen, da dies eine verbotene monetäre Staatsfinanzierung wäre.

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    82 Kommentare zu "Finanzierungslücke: Griechenland rechnet mit Sparerfolg"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Rechner. Ihre intelligenten Beiträge bedienen nun wirklich jedes noch so dümmliche Klischee. Weiter so

    • 'Polybios' sagt
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      Deutschland am Pranger, im Abseits der Völkergemeinschaft - wenn das der erstrebte Erfolg ist, so sei er euch vergönnt.
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      Im Abseits einer Schmarotzergemeinschaft lebt es sich deutlich kostengünstiger als in ihrem Zentrum.

    • Gebe dir völlig Recht, Sebastian. Der wirtschaftliche Erfolg ist flüchtiger als er je in der Menschheitsgeschichte war. Gnade den Mitteleuropäern und allen voran Deutschland wenn der laufende ökomomische Niedergang erst richtig an Fahrt gewinnt.

    • Es ist schon erstaunlich, dass in Deutschland mit jeder Generation Machtmenschen nach oben gespült werden, die das mühsam Erarbeitete wieder dem Erdboden gleich machen.

    • Deutschland am Pranger, im Abseits der Völkergemeinschaft - wenn das der erstrebte Erfolg ist, so sei er euch vergönnt.

    • Merkel begeht einen fatalen Fehler: Der Euro wird nicht dadurch gerettet, dass man Griechenland im Euro belässt. Das genaue Gegenteil ist der Fall! Abgesehen davon ist ein Ehevertrag genauso löslich wie andere Verträge auch. Und zum Schluss das Allerschönste: an die meisten Verträge hält sich der Euro-Raum sowieso nicht!

    • "Die Frage ist was macht der Rest, der in der Produktion und in den produktionsvorbereiteten Tätigkeiten nicht mehr gebraucht wird?"

      Das sind die wirklichen Zukunftsfragen, zusammen mit der Energie- und Klimafrage.
      Aber "Mentalitätsfragen" sind wichtiger, das zeigt eher das noch ganz viel im Bildungsbereich investiert werden muß, während auf dem Erdball immer mehr "Produktionshelfer" in Baracken darauf warten, ein elektronisches Gerät irgendweiner Hype-Aktiengesellschaft zusammen schrauben zu dürfen.
      Ist halt deren "Mentalität"?

      Griechenland sollte einfach keine Kohle mehr bekommen, und Punkt. Dann werden die auch ihre Steuern eintreiben, ob mit oder ohne Euro. Solange müssen sie eben vom Ziegenkäse leben. Aber sie bestimmen so ihr Leben selbst und der IWF soll sich um die Bildung in den Entwicklungsländern kümmern.

    • Sie habe recht: aber auch in DE können Sie regelmäßig Leute beim Pfandflaschen sammeln beobachetn: sehr viele Rentner dabei, die keinen ungebieten Eindruck machen. Sowas wäre noch vor einigen Jahren undenkbarr gewesen: Ich blicke auf meine eigenen Rentenbescheid und kann nur hoffen, dass es noch lange Zeit viele Pfandflasche geben wird. Vermutlich wird es daber dann an den Mülleimern zu Massenaufläufen und Schlägereien kommen.

    • Soviel inhaltsloser Text bezeichnet man doch wohl als SPAM! Spams sind genau das, mit dem uns die verlogenen und korrupten Griechen täglich zumüllen: Versprechungen, die sie nicht einhalten können (bzw. wollen); widerliches Nazi-Geschmiere gegen das erfolgreiche Deutschland in ihren Zeitungen und triefende Larmoyanz gegenüber ihrer legendären Unfähigkeit. So sieht griechischer Stolz aus (zum Ko**en!)!

    • Müßig sich noch über das Verständnis für Meinungsfreiheit zu äußern. Danke für die Bestädigung meiner Vorurteile.

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