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Finanzmarkt Brüssel will Hedge-Fonds ausnahmslos regulieren

Bei den EU-Verhandlungen zur Regulierung alternativer Investmentfonds läuft es nicht nach dem Geschmack der Deutschen: Nach Handelsblatt-Informationen aus Regierungskreisen ist in einem neuen Vorschlag, über den am Montag in Brüssel verhandelt wird, eine für deutsche Investmentfonds wichtige Ausnahmeregelung nicht mehr enthalten.
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Bankenviertel in Frankfurt: An Deutschlands Finanzplatz Nummer eins sieht man eine Hedge-Fonds-Regulierung kritisch. Quelle: dpa

Bankenviertel in Frankfurt: An Deutschlands Finanzplatz Nummer eins sieht man eine Hedge-Fonds-Regulierung kritisch.

(Foto: dpa)

FRANKFURT. Verwalter von Fonds mit bis zu drei Anlegern, die bislang von den strengen Regulierungsvorschriften ausgenommen werden sollten, sollen nun doch unter die Regulierung fallen. Diese sogenannten Spezialfonds spielen in Deutschland eine herausragende Rolle.

Die EU-Richtlinie zu "Alternativen Investmentfonds-Managern (AIFM)" widmet sich Hedge-Fonds und privaten Beteiligungsgesellschaften, die in Europa geschätzte zwei Billionen Euro verwalten. Sie benötigen künftig eine Art EU-Pass. Dafür müssen sie sich bei Aufsichtsbehörden anmelden, Transparenzvorschriften sowie Anforderungen ans Eigenkapital erfüllen. Kleinere Fonds halten den Verwaltungsaufwand dafür für unverhältnismäßig hoch und wenden sich dagegen. Mit Worten wie "Das Kasino bekommt Risse" zeigen sich Europaparlamentarier wie der Grüne Sven Giegold dagegen davon überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein.

Kritik an der Richtlinie kam bislang vor allem aus London, wo die meisten großen Hedge-Fonds sitzen. Ab Montag dürfte die Kritik auch aus Frankfurt kommen.

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