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Finanzminister Papaconstantinou droht zum Bauernopfer zu werden

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"Das macht die Menschen nicht glücklicher"

Mit dem Austausch seines Finanzministers will Regierungschef Papandreou vor allem Kritiker in den eigenen Reihen ruhigstellen. „Die haben eine Art chinesische Folter mit ihm betrieben, in dem die Parlamentsgruppe fast täglich damit gedroht hat, ihm die Unterstützung zu versagen“, sagte Theodore Couloumbis von der Denkfabrik Eliamep.

Ob der Wechsel des obersten Schatzmeisters aber ausreicht, um die Kritiker in der eigenen Partei und in der Bevölkerung milde zu stimmen, darf bezweifelt werden. „Wir werden schon sehr bald über vorgezogene Wahlen sprechen“, sagt Costas Panagopoulos vom Meinungsforschungsinstitut Alco. Und Oppositionsführer Antonis Samaras ist sicher: „Das könnte schon im Sommer der Fall sein. Denn die Menschen auf dem Syntagma-Platz werden nicht glücklicher, nur weil ein anderer im Finanzministerium sitzt“.

Dieser andere könnte ein Mann sein, der in den Euro-Ländern bestens bekannt ist: Lucas Papademos. Der 63-Jährige war acht Jahre lang Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), ehe seine Amtszeit im Mai vergangenen Jahres endete. Aber auch Verteidigungsminister Evangolos Venizelos und der Entwicklungsminister Mihalis Chrysohoidis werden als potenzielle Nachfolger genannt. Für Amtsinhaber Papaconstantinou muss die Regierungsumbildung nicht das Ende seiner politischen Karriere bedeuten: Er wird als künftiger Außenminister gehandelt.

  • rtr
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