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Ein heller Kopf, scharfsinniger Analytiker und scharfzüngiger Redner: Griechenlands Finanzminister Venizelos scheut das offene Wort nicht und könnte das Land durch die Krise führen – als nächster Ministerpräsident.

Kommentare

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  • Der gute Herr Venizelos ist ja als selbsternannter radikaler Erneuerer des korrupten griechischen Systems genau die richtige Wahl. Vollkommen unbeteiligt an den grandiosen Fehlentwicklungen seines Landes, und über jeden Zweifel bezüglich Korruption und Vetternwirtschaft erhaben. Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Lebenslauf des Revolutionärs: Zwischen Oktober 1993 und März 2004 übte er in den Regierungen Andreas Papandreou und Konstantinos Simitis folgende Ämter aus:

    * Staatsminister beim Ministerpräsidenten und Regierungssprecher
    * Kommunikationsminister und Regierungssprecher
    * Minister für Verkehr und Fernmeldewesen
    * Justizminister
    * Kulturminister
    * Entwicklungsminister (verantwortlich für Energie, Industrie, Handel, Tourismus und Technologie)
    * Kulturminister

    In seiner zweiten Amtsperiode als Kulturminister von November 2001 bis März 2004 war Venizelos für die Koordinierung der Vorbereitung der Olympischen Spiele 2004 verantwortlich.
    Nach der Wahlniederlage der PASOK 2007 kandidierte er für den Parteivorsitz der PASOK, unterlag jedoch Giorgos Andrea Papandreou.

    Nach dem Wahlsieg der PASOK bei den Parlamentswahlen 2009 übernahm Venizelos am 7. Oktober 2009 das Amt des Verteidigungsministers in der Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreou.

    Im Rahmen einer Kabinettsumbildung nach Massenprotesten gegen den Sparkurs der Regierung berief Ministerpräsident Papandreou Venizelos im Juni 2011 in das auf Grund der griechischen Finanzkrise besonders wichtige Amt des Finanzministers sowie zum stellvertretenden Ministerpräsidenten.

    Nachdem Papandreou am 1. November 2011 völlig überraschend ein Referendum zu den Sparplänen angekündigt hatte, stellte sich Venizelos am 3. November offen gegen die Referendumspläne.[2] Quelle: WIKIPEDIA

  • Griechenland ist ja die Urheimat epischer Dramen. Gibt Venizelos jetzt den Odysseus vor Troja oder den Herakles im Stall des Augias?

    Beides verspricht uns noch ein großes und langwährendes Theater.

  • "Ein heller Kopf, scharfsinniger Analytiker und scharfzüngiger Redner"
    Und feister Sack!

  • Von wegen in den Krieg ziehen. Seine Hausmafia zieht ihm die Hose aus. Theatralische Sprüche, die man auf dem Balkan öfters hört. Da kommt in Bulgarien ein ehem. Leibwächter Shivkovs und spaeterer Mafiafreund zu hoher EU Ehrung, da werden zwischen den Ländern echte "Männerfreundschaften" ( und Geschäftsgrundlagen ) geschaffen. Alles Geschmarri, da kommt allenfalls ein Reformlueftchen raus und in zwei Jahren stehen wir immer noch im Sumpf dieserb so toll aufsprechenden "Freunde aller Freunde".

  • Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum Deutschland nicht die EU verlässt und den Euro aufgibt und zur D-Mark zurückkehrt.
    Dadurch würden unsere zu Recht von den europäischen Nachbarn kritisierten zu hohen Exportüberschüße zurückgefahren.
    Die neue D-Mark würde um 30-40% aufwerten.
    Importe würden wesentlich günstiger (Öl, Elektonik, Rohstoffe usw.).
    Die Kaufkraft der Bürger würde steigen, welches wiederum die Binnennachfrage massiv ankurbeln würde.
    Mehr Binnennachfrage, sichere Arbeitsplätze.
    Also was verdammt noch mal spricht ausser politischen Erwägungen gegen eine Rückkehr zur D-Mark?

  • Auf der einen Seite sind die Profiteure - clubmed - dagegen, auf der anderen Seite haben unserere Politiker das eigene Volk so verarscht, dass sie nicht mehr wissen wie sie aus der Nummer herauskommen sollen.

  • PAPPERLAPAPP - GRIECHENLAND IST PLEITE!
    Wenn der erste Hahn im Stall im Kochtopf ist
    so kann der zweite besser glänzen.
    Auch ist seine Feststellung, daß sein Heimatland ein funktionsuntüchtiger Staat sei durchaus richtig
    und aus berufenem Mund getätigt.
    Nur lesen wir hier ja in einem Wirtschaftsblatt, sodass es mir vorkommt wie die "ultimative Lobhudelei" in der WDR-Sendung Zimmer frei!
    Und ein brillianter Redner a la Sokrates ist er meiner Meinung nicht, denn die Massen hinter sich bringen mit Worten des Militarismus ist schlichtweg ein Fehlgriff, weder Ort noch Zeitpunkt stimmen.
    Im Geburtsland der Demokratie sollte man erwarten, daß zunächst die Fehler des Vorgängers und seiner Parteigänger die griechische Öffentlichkeit aufklärt. Auch dies ist nicht der Fall. Mein Schluß:
    AUF DAS JAS HOSIANNA FOLGT SCHNELL DAS "KREUZIGT IHN"!

  • Schwachsinnspropaganda für einen korrupten Bankenknecht.
    Was soll der Quatsch?

  • Bevor der Ministerpräsident wird, platzt der doch auseinander....Fe..sack.

  • Es muss wirklich nur an der Machtgier eines Politikers liegen, dass der griechische Finanzminister jetzt unbedingt die höchste Regierungsperson sein will. Wie will er ändern, was gegen Volkes Wille nicht zu ändern ist? Aber Hauptsache mal ganz oben auf Leiter gestanden zu haben. Politiker sind allesamt Abschaum.

Mehr zu: Finanzminister Venizelos - „Jetzt ziehe ich in den richtigen Krieg“