Finanzspritze Juncker rechnet fest mit neuen Hilfen für Griechenland

Jean-Claude Juncker geht von weiteren Hilfen für das unter seiner Schuldenlast wankende Griechenland aus - und fordert Zurückhaltung bei der Kritik an Krisen-Staaten, vor allem was Griechenland angeht.
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Jean-Claude Juncker will für Mäßigung im Umgang mit Griechenland sorgen. Quelle: Reuters

Jean-Claude Juncker will für Mäßigung im Umgang mit Griechenland sorgen.

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MünchenDer Chef der Euro-Gruppe und luxemburgische Premierminister, Jean-Claude Juncker, rechnet mit weiteren Finanzhilfen für Griechenland.„Für mich ist klar, dass Griechenland 2012 nicht zurück an die Finanzmärkte kehren kann“, sagte Jucker dem „Münchner Merkur“ laut Vorabbericht.

Für weitere Hilfen stellte Juncker Bedingungen. „Griechenland muss die Haushaltsziele für 2011 erreichen“, sagte er. Trotz bewundernswerter Anstrengungen sei das Land davon aber noch ein Stück weit entfernt. „Griechenland wird in Sachen Privatisierung auf jeden Fall zulegen müssen, damit die dritte Tranche der 110 Milliarden Euro oder weitere Hilfen ausgezahlt werden können“, sagte Juncker.

Juncker forderte außerdem mehr Zurückhaltung bei der Kritik an Krisen-Staaten: „Wir sollten nicht so lehrmeisterhaft den anderen gegenüber auftreten. Und wir sollten aufhören, die Staaten in der Südperipherie als nicht zuverlässige, uns dauernd belügende Staaten zu beschreiben“, sagte er. „Eine dauernde Beleidigung der Griechen hilft nicht, das Griechenland-Problem zu lösen.“

Eine stärkere Beteiligung der Banken an der Bewältigung der Schuldenkrise lehnte Juncker ab. „Schon die Nachricht, dass einige darüber nachdenken, hat zu einem Ansteigen der Zinsen geführt. Eine Beteiligung privater Investoren hätte gravierende Auswirkungen auf das griechische und auf andere Bankensysteme“, sagte er.

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16 Kommentare zu "Finanzspritze: Juncker rechnet fest mit neuen Hilfen für Griechenland"

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  • Hirsepp genau so läuft das geschäft genau wie in Der Treuhand, von Waigel waren alle dort handelnden mit Straffreiheit ausgestatte worden wohl wissend warum. Der erste Chief wurde erschossen und Frau Breul weiss heute noch warum. Das gleiche Schema wie in der EU so lief das ab skrupelos haben die den DDR-Bürger abgemolken dann den BRD-Bürger und dann die Völker Europas. Genaugenommen bei ehrlichkeit muss den Menschen erklärt werden das für 70% der EU-Bevölkerung die Zeit des abstigs in die Bedeutungslosigkeit begonnen hat. Verreckt ihr da unten ihr wart nur Mittel zum Zweck siehe von der Leyen und Weisse wir brauchen Fachkräfte. So pervers ist leben

  • Zeitzeuge was schwafelst du wieder rum mit der DDR und zu spät hat die Bevölkerung reagiert, du hast keine hnung und schreibst darüber. Nichts war dort vom Volk geregelt weder eine Rev. noch sonst irgendwas. Warum sind die Truppen der Roten Armee nicht eingeschritten? Warum musste Kohl soviel Zahlen Geld was er nicht hatte nichts hat das Volk dort bewegen können. Da waren so ein paar Träumer vor Russischen Kasernen und wollten Diskutieren da kamm jemand herraus erklärte in wenigen Deutsch was Phase ist schnell rollten sie ihre Fahnen zusammen und waren verschwunden. Nichts und niemand hätte gegen ein NITSCHEWO was machen können nicht einmal der Westen. Du weist manchmal nicht was du abläst.

  • DER CLEVERE EURO=PHANTAST
    der auf den ersten Anschein wahnsinnige Europa-Phantast hat den grossen Dr.-Jur. -gemogelt oder nicht gemgelt -Weigl als Steigbuegelhalter fuer diese Wahnsinnsnummer clever eingespannt. Juncker denkt auch alle anderen Deutschen waeren so naiv oder korrupt und wuerden seine vom Deutschen Steuerzahler-Tropf abhaengige Wahnsinns-Nummer weiter unterstuetzen. Luxembourg und die dort meist alle ansaessigen Banken, sind die Profiteure dieser Politik und damit auch jede Menge Legale und illegale Geldanleger aus good olde Germany.....
    Drogenbarone in Mexico waschen ihr Geld auf ihre Weise, Luxembourg ist due internationale Geld-Waschmaschine -der EU und Juncker die Clementine mit dem Waschpulver....
    was er noch verkauft. Fuer Strom & Wasser, ja dafuer zapft er Deutsche Quellen ohne die Rechnung zu begleichen.
    Der feine Salon samt Aufsichtsrat muss hochgenommen werden ...Der Juncker ist ein schlauer aber wahnsinnig gefaehlicher Politiker, der nur eines im Sinne hat:
    Luxembourg & das dort ansaessige Banken-Cluster zu unterstuetzen. Dieser Luxembourger JEAN CLAUDE JUNCKER liebt den Deutschen Michel....oh ja!

  • @ Fortunio : ein schlimmes unfähiges Volk...

  • Die Masse der Menschen wacht erst dann auf, wenn sie die katastrophale Fehlentwicklung in Sachen Euro massiv in der eigenen Geldbörse verspührt und nachvollziehen kann, vorher nicht. Ich fürchte sie nimmt sogar eine schleichende Inflation im Bereich von 7-10% hin ohne aktiv zu werden. Die Ignoranz des "Normalverbrauchers" in Geldangelegenheiten ist dermaßen verbreitet und ausgeprägt, das nur eine Situation wie in Griechenland die Leute auf die Straße bringt.

  • @Fehlkonstruktion-Euro - Sie bringen es auf den Punkt.
    Aber auf lange Sicht kann die Politik nicht gegen das Volk regieren. Ob in Griechenland, Deutschland oder sonstwo. Irgendwann wird dem letzten Politiker klar sein, dass dieser "schöne Traum EURO" ein Ende hat. Ansonsten wird es in ganz Europa brennen!

  • Warum tun die Menschen in Deusthcland nichts? Die Bürger der früheren "DDR" haben auch nicht abgewartet, bis das Zentralkommitee der SED die "Friedliche Revolution" angeordnet hat, sie haben selbst als Souverän die Dinge in die Hand genommen, allerdings sehr spät, zu spät für meine Begriffe!

    >> ANTI EURO-PROTEST Sa1200 <<

    und keiner macht mit...

  • Wir beide wissen, daß es schon lange "ernst" ist und daß manche Politiker nichts anderes tun, wenn sie den Mund aufmachen:

    Lügenpack!

  • Jean-Claude Juncker - Herr im Lande der Tausend Banken - hat gesprochen. Ein Schuldenschnitt, wer hätte es gedacht, kommt aus luxemburgischer Sicht nicht in Frage.

    Wer ist eigentlich dieser Hr. Junker, dass er für 82 Mio. Deutsche oder Abermillionene Finnen, Dänen, Schweden etc... spricht? Wer hat ihn gewählt?


    Und prompt leistet sich Juncker wieder einen verbalen Fauxpas. Nach "Notlüge" und "Gefahr, dass der Euro explodiert" (...und damit das Eingeständnis einer Blase) folgt nun No. 3 binnen sieben Tagen:

    Juncker:
    "Und wir sollten aufhören, die Staaten in der Südperipherie als nicht zuverlässige, uns dauernd belügende Staaten zu beschreiben“, sagte er. „Eine dauernde Beleidigung der Griechen hilft nicht, das Griechenland-Problem zu lösen."

    Vielleicht sollte sich Hr. Juncker einmal eine spanische Tageszeitung zur Hand nehmen und lesen, wie gereizt dort Politik und Menschen auf den Begriff "Peripherie" reagieren....

  • Der Sparbüchsen-Meister aus Luxemburg - Herr über Tausend Banken - hat gesprochen. Ein Schuldenschnitt, wer hätte es gedacht, kommt aus luxemburgischer Sicht nicht in Frage.

    Wer ist eigentlich dieser Hr. Junker, dass er für 82 Mio. Deutsche oder Abermillionene Finnen, Dänen, Schweden etc... spricht? Wer hat ihn gewählt?


    Und prompt leistet sich Juncker wieder einen verbalen Fauxpas. Nach "Notlüge" und "Gefahr, dass der Euro explodiert" (...und damit das Eingeständnis einer Blase) folgt nun No. 3 binnen sieben Tagen:

    Juncker:
    "Und wir sollten aufhören, die Staaten in der Südperipherie als nicht zuverlässige, uns dauernd belügende Staaten zu beschreiben“, sagte er. „Eine dauernde Beleidigung der Griechen hilft nicht, das Griechenland-Problem zu lösen."

    Vielleicht sollte sich Hr. Juncker einmal eine spanische Tageszeitung zur Hand nehmen und lesen, wie gereizt dort Politik und Menschen auf den Begriff "Peripherie" reagieren....

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