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Unwirksam und unsozial: Frankfurts Finanzbranche und Politik kritisieren die geplante Finanztransaktionssteuer von Merkel und Sarkozy. Damit wird die Luft für das EU-Führungsduo dünn. Sarkozy speckt seine Pläne schon ab.

Kommentare

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  • Redakteure, wo seid Ihr?

    40 Jahre x 12 Monate = 480 Monate
    14.000 € / 480 = 29,16 € pro Monat

    Das würde eine Belastung von durchschnittlich knapp 30% des Monatsbeitrags bedeuten (hier natürlich ohne Zins und Zinseszins des Verlaufs).

    Verglichen mit der geplanten Steuer im Promillebereich kann das unmöglich hinhauen. Also schlecht recherchiert oder reine Polemik?

  • Schauen sie auf Seite 6 der Kommentare, dort habe ich eine Beispielrechnung eingestellt - und auch begründet, wieso die Belastung so hoch ist. Die Effekte der FTS gehen nämlich über die Besteuerung beim An- und später Verkauf der Fondsanteile durch den Sparer hinaus. In der Tat ist das sogar der kleinste - vernachlässigbare - Effekt.

  • Da muss ich @Otternase mit seinem Kommentar zu Ihrer Rechnung recht geben: Wenn jede, durch den Manager durchgeführte, Transaktion und damit Besteuerung auf den einzelnen Sparer umgelegt wird - und so wird es vermutlich laufen - sind Aktien wohl die bessere Wahl.
    Der einzelne Sparer führt ja mtl. nur eine Transaktion durch: Er kauft Fondsanteile für 100 €. Macht 10 Cent TAS. Wenn er seine Anteile am Ende wieder verkauft - sagen wir für 200.000 - werden wieder 200 € fällig. macht gesamt etwas 250 €. Für mehr Transaktionen ist er im Grunde nicht verantwortlich und kann das auch schwer selbst steuern. Natürlich ist das unrealistisch, zeigt aber dass die bisherige Konstruktion der verwalteten Fonds überholt sein könnte - zumal angeblich reine Indexfonds meistens auch nicht schlechter fahren.
    Insgesamt ist diese Steuer aus meiner Sicht unbedingt notwendig, muss aber selbstverständlich genau durchdacht und konzipiert werden.

  • bezüglich der besseren indexfonds informieren sie sich bitte nochmal genau, wie der der einzelne anbieter diese Indexfonds konstruiert. In vielen dieser fonds ist nicht 1zu1 der index abgebildet sondern ne ganze menge kurioser derivastekonstrukte enthalten, die in der risikoerwartung den index abbliden. Sie können dann nämlich durchaus währunsderivate auf Yen in einem Dax konstrukt haben. Und darauf haben sie dann ja auch wieder die Steuer, ( Wegen der erhöhten Umschlaghäufigkeit derartiger derivate sogar noch mehr als auf aktien.)

  • Nein er rechnet schon richtig, sie habens nur nicht verstanden. Die Steuer ist auf JEDE einzelne Transaktion des Fonds zu bezahlen, nicht am Anfang und am Ende der Anlagezeit.

    Wenn Sie gerne noch mehr Steuern zahlen möchten, bitte, es gibt mitlerweile eine ofizielle Spendennummer der Bundesregierung. Ich möchte es nicht.

    Vor allem da der Sitz der Firma ausschlaggebend sein soll, also Sie und ich zahlen, die grossen amerikanischen und britischen Gesellschaften wieder nicht. Und so erklärt man uns dann, dass man das internationale Zockertum bändigen will.

  • Wie können Sie - ohne es zu verstehen - von einer richtigen Rechnung ausgehen?

  • Kurz nachgerechnet: 100 Eur x 12 Monate x 40 Jahre = 48.000 Eur. Bei einem Steuersatz von 0,1 % fiele dann maximal 48 Eur Finanztransaktionssteuer an. Hmmm... 48 Eur gegen 14.000 Eur Steuerlast, vielleicht eine Rundungsdifferenz? Vielleicht auch Dummenfang.

  • Staatlich geförderte,unkontrollierte Geldschwemme und absurde Kreditvergabepraktiken einhergehend mit privater und staatlicher Überschuldung haben die Krisen entstehen lassen und der Börsenhandel soll deshalb besteuert werden? Stellt man demnächst die Wasserwerke an den Pranger, wenn es zu Überschwemmungen kommt?
    Ziemlich irre, wie die es mal wieder geschafft haben politisches Versagen zu tarnen und den Wutbürger auf etwas zu hetzen, was ihm fremd ist und deshalb in jedem Fall verdächtig erscheint.

  • Und die Konsequenz daraus: direkt in Aktien investieren. Dann finanziert man auh nicht dem Fondmanager den Porsche. ;-)

    Wieder ein Argument mehr gegen Riester/Fonds etc ...

  • Wobei dazu gesagt werden muss, dass der Gesetzentwurf der EU auf Aktien eine FTSt von 0,1 und auf Derivate von 0,01 vorsieht. Also werden hier Derivate eher gefördert als eingeschränkt.
    http://ec.europa.eu/taxation_customs/resources/documents/taxation/other_taxes/financial_sector/com%282011%29594_de.pdf

    Soll die Steuer nicht Geschäfte mit den bösen Derivaten eindämmen?? Ich kauf Doch keine Aktien, wenn ich das gleiche auch derivativ machen kann und dafür weniger Steuern zahle.

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