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First Lady Trotz Shutdown – Melania Trump fliegt mit Regierungsjet in den Urlaub

Es ist der längste Regierungsstillstand in der US-Geschichte, 800.000 Bundesangestellte werden nicht bezahlt. Doch First Lady Melania Trump reist auf Staatskosten in den Süden.
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Auslandsreisen gestrichen – Trump und Co. demnächst im Linienflieger?

DüsseldorfDer längste „Shutdown“ der Geschichte lähmt die US-Behörden, 800.000 Bundesangestellte werden nicht bezahlt. Währenddessen fliegt First Lady Melania Trump offenbar auf Staatskosten in den Süden. Laut der „Palm Beach Post“ ist eine Regierungsmaschine am Flughafen von Palm Beach gesichtet worden. Die First Lady sei nach Florida gereist, um dort das Wochenende zu verbringen, berichtet indes eine CNN-Korrespondentin aus dem Weißen Haus.

Trumps teure Abreise aus Washington könnte inmitten der Regierungskrise als falsches Signal an die unbezahlten Bundesangestellten senden.

Denn während Melania Trump frei reisen darf, strich ihr Mann einer Regierungs-Delegation zum Weltwirtschaftsforum in Davos genau wie der Demokratin Nancy Pelosi den Flug. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses hatte am Donnerstag zu einem Geheimbesuch der US-Truppen in Afghanistan aufbrechen wollen.

Zum Missfallen des Präsidenten: Flüge in Regierungsmaschinen seien während der Haushaltskrise „total unangebracht“, schrieb Trump in einem Brief an Pelosi. Es stehe Pelosi aber frei, Linienflüge für ihre Reise zu nutzen. Neben Afghanistan wollte die Demokratin auch Brüssel besuchen, um sich mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini und Nato-Vertretern zu treffen.

Der einflussreiche republikanische Senator Lindsey Graham bezeichnete Trumps Reise-Veto als „unangemessen“. Medien wie die „New York Times“ werteten die Aktion als Retourkutsche des Präsidenten. Denn Trump liegt mit der Demokratin im Dauerstreit.

Pelosi und ihr Senatskollege Chuck Schumer verweigern Trump das Budget für seine Grenzmauer zu Mexiko, weshalb dieser den US-Haushaltsplan nicht unterzeichnen will. Wegen des resultierenden „Shutdowns“ hatte Pelosi den Präsidenten aufgefordert, seine Ansprache zur Lage der Nation am 29. Januar entweder zu verschieben oder schriftlich beim Kongress einzureichen.

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