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Fiskaljahr 2018 US-Haushaltsdefizit steigt unter Trump auf 6-Jahres-Hoch

Im ersten vollständigen Fiskaljahr der Trump-Präsidentschaft steigt das Defizit des Landes so hoch wie seit 2012 nicht mehr. Kommendes Jahr soll es noch höher ausfallen.
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Für das aktuelle Fiskaljahr rechnet die Trump-Regierung damit, dass das Defizit auf die Marke von einer Billion Dollar zusteuert. Quelle: AFP
US-Finanzministerium

Für das aktuelle Fiskaljahr rechnet die Trump-Regierung damit, dass das Defizit auf die Marke von einer Billion Dollar zusteuert.

(Foto: AFP)

New YorkTrotz des wirtschaftlichen Booms in den USA ist das Haushaltsdefizit des Landes auf das höchste Niveau seit 2012 gestiegen. Das teilte die Regierung von US-Präsident Donald Trump am Montag mit.

Laut des Finanzministeriums stieg das Defizit im abgelaufenen Fiskaljahr, das Ende September zu Ende ging, um 17 Prozent von 666 Milliarden auf 779 Milliarden Dollar. Das entspricht 3,9 Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts. Für das aktuelle Fiskaljahr rechnet die Trump-Regierung damit, dass das Defizit auf die Marke von einer Billion Dollar zusteuert.

Die Einnahmen des Bundes stiegen der Regierung zufolge nur geringfügig um 14 Milliarden Dollar, nachdem die Republikaner die Steuersätze für Unternehmen und die meisten Privatpersonen gesenkt hatten. Gleichzeitig gab der Bund 127 Milliarden Dollar beziehungsweise 3,2 Prozent mehr Geld aus als im vorherigen Zeitraum. Treiber waren demnach vor allem Ausgaben für die Verteidigung und das Gesundheitswesen sowie die soziale Sicherheit und Katastrophenhilfe.

Demokraten machten die Steuersenkungen der Trump-Regierung für das gestiegene Defizit verantwortlich. Das Weiße Haus teilte indes mit, dass die Steuererleichterungen für ein stärkeres Wirtschaftswachstum sorgen und letztlich auch zu einem Anstieg der Steuereinnahmen.

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1 Kommentar zu "Fiskaljahr 2018: US-Haushaltsdefizit steigt unter Trump auf 6-Jahres-Hoch"

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  • Die höchsten Staatsschulden und das höchste negative Finanzierungssaldo! Das alles während einer Boomphase mit Rekordbeschäftigung und hohen Löhnen. Wer denkt denn heute schon daran, dass die nächste Rezession oder zumindest ein Abschwung prognostiziert ist? Das leisten sich nur die Deutschen, die jeder fehlenden Million nachtrauern. Dabei halten die Ausländer rund die Hälfte der amerikanischen Schulden. Zu den Staatsschulden kommen ja noch die Schulden der Unternehmen und der Privathaushalte dazu. Wer kann die Vermögenswerte in den USA garantieren? Das Weltvertrauen in den Dollar? Die Deutschen leisten sich jährlich 50 Milliarden Kapitalexport in die USA. Reicht schon eine kleine
    Erschütterung an den Finanzmärkten, um das ganze Kartenhaus einstürzen zu lassen? Dann weiter so! Schneller mehr Schulden!