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Flüchtlinge Balkan deckelt Migrantenstrom

Nur noch 580 Flüchtlinge dürfen täglich über die Balkanländer nach Europa einreisen. Darauf haben sich nun die Polizeichefs von Österreich, Slowenien, Mazedonien, Serbien und Kroatien verständigt.
26.02.2016 Update: 26.02.2016 - 15:19 Uhr
Die Balkanroute wird immer stärker abgeriegelt. Quelle: AP
Flüchtlinge in Mazedonien

Die Balkanroute wird immer stärker abgeriegelt.

(Foto: AP)

Belgrad Österreich und mehrere Staaten der sogenannten Balkanroute wollen nach slowenischen Angaben täglich noch etwa 580 Flüchtlinge durchreisen lassen. Darauf hätten sich die Polizeichefs von Slowenien, Österreich, Mazedonien, Serbien und Kroatien verständigt, teilte die slowenische Polizei am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit. Der tägliche Transit durch die West-Balkan-Staaten solle auf eine Zahl begrenzt werden, die eine Kontrolle jedes Flüchtlings entsprechend den Schengen-Regeln ermögliche.

Österreich und die Balkan-Länder hatten am Mittwoch in Wien ein gemeinsames Vorgehen zur Reduzierung der Flüchtlings-Zuwanderung vereinbart. Sie setzen dabei auf nationale Maßnahmen an den Grenzen. Mazedonien etwa lässt an der Grenze mit Griechenland nur noch Flüchtlinge aus Syrien und Irak ins Land. Afghanen werden zurückgewiesen. Immer mehr Flüchtlinge sitzen dadurch in Griechenland fest.

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