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Flüchtlinge in Europa Christen willkommen, Muslime nicht?

„Niemand hat euch eingeladen“: Die Slowakei will keine muslimischen Flüchtlinge mehr aufnehmen. Auch in anderen Ländern wächst die religiöse Diskriminierung – doch nicht in allen. Unsere Korrespondenten berichten.
181 Kommentare
Auf Kos kommen jeden Tag Flüchtlinge an - viele sind Muslime. Doch die griechische Insel ist nicht ihr Ziel. Quelle: Reuters
Angekommen

Auf Kos kommen jeden Tag Flüchtlinge an - viele sind Muslime. Doch die griechische Insel ist nicht ihr Ziel.

(Foto: Reuters)

Athen/Düsseldorf/Istanbul/Mailand/Paris/Stockholm/Zürich Sie leben in Zelten, in Schulen, in Containern, in Hotels: die Flüchtlinge in Deutschland. Bis zu 800.000 Flüchtlinge sollen bis Ende des Jahres nach Deutschland kommen, so die neuste Prognose des Amts für Migration. Weit mehr, als bisher angenommen. Welche Religion sie haben, spielt in der politischen Diskussion keine Rolle. Rechte Hetze gibt es dennoch – vor allem in den sozialen Medien lassen sich islamfeindliche Kommentatoren aus.

Hierzulande beschäftigt die Politik die Frage nach den 143 Euro Taschengeld in bar. Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) haben die Diskussion angestoßen. Sie plädieren für Sachleistungen statt Bargeld – und haben damit vor allem die hohe Zahl der Flüchtlinge aus den Balkanländern im Visier. „Die Höhe unserer Asylbewerberleistungen ist teilweise höher als ein Erwerbseinkommen in Albanien oder Kosovo“ , sagte der Minister in einem Interview. Innenminister Herrmann sprach wegen der Leistungen für „diese Gruppe“ von einer „Zumutung für die deutschen Steuerzahler”.

Während es in Deutschland ums Geld geht, debattiert die Slowakei um die Religion der Zuwanderer: Das Land will in den kommenden zwei Jahren keine Flüchtlinge muslimischen Glaubens mehr akzeptieren. Und wie ist die Situation in den anderen Ländern? Unsere Korrespondenten berichten.

Slowakei: kein muslimischen Flüchtlinge aus Syrien
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181 Kommentare zu "Flüchtlinge in Europa: Christen willkommen, Muslime nicht?"

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  • @ Albers

    Kennen Sie die Lösung oder sind Sie bei ".....wissen Sie nicht auch nicht mehr weiter? *G*" mit eingeschlossen?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette  

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • An den Slowaken sollten wir uns ein Vorbild nehmen denn wir haben schon zu viele Muslime in Deutschland und Europa welche uns permanent Probleme in allen Lebenslagen bereiten. Von den 800.000 Flüchtlinge welche in diesem Jahr nach Deutschland kommen werden sind doch bestimmt 90% Muslime. Wenn das so weiter geht wird im Bundestag bald anstatt der Bundesadler der türkische Halbmond an der Wand hängen und der Kanzler auf den Koran vereidigt. Mir tun unsere Enkel echt leid als Minderheit im eigenen Lande und als Christen diskrimiert zu werden, das haben sie nicht verdient.

  • @ Albers

    Sie sind aber ganz schön dünnhäutig geworden....

    Dass es, wie bei allen anderen Kommentaren wo ich Sie mal aufgefordert habe diese zu begründen, keine Antwort geben wird war aber von vornherein absehbar.

    Sie haben immer eine andere Ausrede: keine Zeit, keine Lust, kein Interesse usw.

    Ich vermute eher: Sie haben KEINE Argumente

  • ist aus einem Aufsatz von mir von 2007...^^ leider muss immer ein problem erst hochkochen bevor sich was bewegt

  • Da wollen wir mal ein paar fakten in die Debatte einstreuen da wir ja so hochgebildete Teilnehmer haben heute...^^

    Warum sind eigentlich so viele Staaten inzwischen “Failed States”? – Das liegt schlicht und einfach an der Bevölkerungsexplosion dort, die permanent Massen von arbeitslosen jungen Menschen ohne jede Chance auf ein erfülltes Leben schafft. Dieses hoffnungslose Problem ist in den Medien hierzulande natürlich ein absolutes Tabu, weil es nicht in das geliebte linke Klischee von der westlichen Ausbeutung und Diskriminierung der armen Länder passt.

    Wer es nicht glauben will:

    Pakistan 1950: 37,5 Millionen Einwohner – 1970: 59,4 Mio. – 1990: 111,8 Mio. – 2014: 196 Mio. – 2060: vermutlich 400 Mio. Einwohner
    Ägypten: 1950: 21,5 Mio. – 1970: 36,3 Mio. – 1990: 52 Mio. – 2014: 87,2 Mio. – 2060: vermutlich fast 180 Mio. Einwohner
    Jemen 1950: 4,3 Mio. – 1970: 6,1 Mio. – 1990: 11,9 Mio. – 2014: ca. 26 Mio. – 2050: vermutlich mindestens 60 Mio. Einwohner

    Die gleiche demographische Katastrophe findet in Somalia, Südafrika, Äthiopien, Sudan, Nigeria, Nepal, Syrien, Mexiko und vielen anderen armen Staaten statt. Und wenn man sich die einzelnen demographischen Linien (alle steil nach oben) anschaut, erkennt man, dass es keinerlei Trendänderung zum Besseren gibt. Auf der Welt und in Europa (wohin mal Dutzende, ja Hunderte von Millionen Arme drängen werden) wird es sehr bald extrem ungemütlich werden.

  • @ Herr Gerald Gantz

    << ..... insbesondere der geistig fehlgeleitete T. Albers, von mir manchmal Albern genannt. >>

    Glaub ich nicht, dass der geistig fehlgeleitet ist. Er ist schlicht und einfach Auftragschreiber. Noch vor ein paar Wochen nannte er sich "Herr Weißenfels", davor hatte er verschiedene andere Namen. Er ist unverkennbar. Seine Aufgabe ist es, die Diskussion zu zerreden und einzelne Teilnehmer zu demotivieren. Seine Fähigkeiten sind jedoch extrem begrenzt, fast könnte man Mitleid mit ihm haben. Von der Klasse eines "Rechner" aus der Zeit vor der letzten BW ist er meilenweit entfernt.

  • Die Arbeitsagentur ist seit 2012 dazu verpflichtet, gemeldete Erwerbslose auf einen Migrationshintergrund zu befragen, um daraus Schlüsse für die Arbeitsmarktpolitik ziehen zu können

    Mehr als ein Drittel der Arbeitslosen in Deutschland hat ausländische Wurzeln, davon erhalten drei Viertel Hartz IV. zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Überdurchschnittlich oft sind Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland arbeitslos. Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit von 2012 hatten fast 36 Prozent der Arbeitslosen ausländische Wurzeln. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beträgt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lediglich gut 20 Prozent.
    Da Produktionsstätten, die ungelernte Arbeitskräfte für Arbeitsprozesse anlernen und dauerhaft beschäftigen auch künftig vermehrt aus Deutschland abwandern, kann man sich leicht ausrechnen was auf uns noch alles zukommt.

  • Was denn nun? Die Politik sagt D braucht Zuwanderung. Die Industrie verlagert aber die Produktion in Billiglohnländer und Steueroasen. Zusätzlich wird immer mehr Arbeit durch die Computerisierung wegfallen. In ein paar Jahren ist die Pharma- und Gesundheitsindustrie sowei das wir alle über 100 werden. Somit werden wir auch länger arbeiten können. Also Zuwanderung im grossen Stil braucht Europa nun wirklich nicht. Oder ist es das Ziel der Politik das alle Menschen am Ende irgendein Mischmasch aus aller Herren Länder wird. Was wird dann aus Europa? Welch Deutscher, Schweizer oder Österreicher mag noch Kinder kriegen mit dem Wissen das er beim Elternsprechtag eingequetscht zwischen Kopftuch- und Schnurrbartträgern als Exot sitzt. Ich habe mich vor 5 Monaten in D (NRW) operieren lassen. Ich bin dann mal durch die Geburtenstation gegangen und habe mir dort das Geburtenbuch angeschaut. Interessant. Sah aus als gehöre das Buch neben Aladin und die Wunderlampe. Nach gut einem dutzend Seiten habe ich aufgehört zu blättern. Es war kein einziger westeuropäischer Name dabei!

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