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Flüchtlinge in Europa Christen willkommen, Muslime nicht?

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Slowakei: kein muslimischen Flüchtlinge aus Syrien

Die Slowakei ist nicht bereit, muslimische Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Ein Sprecher des Innenministeriums in der Hauptstadt Bratislava sagte, dass das EU-Land keine Muslime akzeptieren werden, das sie sich in der Slowakei nicht heimisch fühlen würden. Es würden nur Christen akzeptiert. Auch wenn die slowakische Regierung darin ausdrücklich, keine rassistische Diskriminierung sieht, verstößt eine solche Vorgehensweise gegen geltendes EU-Recht. Eine Sprecherin der EU-Kommission wollte die Äußerungen des slowakischen Innenministeriums nicht direkt kommentieren, legte aber Wert auf die Feststellung, dass die EU-Staaten jede Form von Diskriminierung ausgeschlossen hätten.

Die Haltung der slowakischen Regierung unter dem sozialdemokratischen Premier Robert Fico kommt nicht überraschend. Schon bislang hat sich das Land bei der Flüchtlingshilfe extrem zurückgehalten. Die Toleranz gegen Fremde ist in dem ehemaligen Ostblock-Land gering ausgeprägt, stellen Beobachter fest. „Die Slowakei hat ähnlich wie andere Länder des ehemaligen Ostblocks es nie gelernt, mit Immigranten umzugehen“, sagte ein österreichischer Diplomat, der die Slowakei und Tschechien gut kennt, dem Handelsblatt. Es gebe keine Kultur der Toleranz. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder internationale Kritik am Umgang mit Sinti und Roma in dem EU-Mitgliedsland. Die slowakische Regierung, die ansonsten gerne in wirtschaftlichen Fragen den Schulterschluss mit Deutschland sucht, lehnte eine verpflichtende Quote zur Aufnahmen von Flüchtlingen ab.

Die Slowakei mit mehr als fünf Millionen Einwohnern könnte sich wirtschaftlich ein stärkeres Engagement beim drängenden Flüchtlingsproblem durchaus leisten. Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei, boomt angesichts des soliden Wirtschaftswachstums. Rund um die malerische Altstadt des einstigen Preßburgs entstehen gewaltige Bürogebäude und neue Einkaufszentrum. Das EU-Mitglied ist heute zusammen mit dem Nachbarn Tschechien eine Vorzeigebeispiel für den erfolgreichen Umbau der Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa. Erst vor wenigen Tagen hatte der britische Autobauer Jaguar Land Rover angekündigt, in der Slowakei eine neue Fabrik für die Produktion von jährlich 300.000 Fahrzeuge bauen zu wollen. In der Slowakei sind bereits Volkswagen, Peugeot Citroen und Kia mit großen Autofabriken vertreten.

Hans-Peter Siebenhaar, Wien

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    180 Kommentare zu "Flüchtlinge in Europa: Christen willkommen, Muslime nicht?"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @ Albers

      Kennen Sie die Lösung oder sind Sie bei ".....wissen Sie nicht auch nicht mehr weiter? *G*" mit eingeschlossen?

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette  

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • @ Albers

      Sie sind aber ganz schön dünnhäutig geworden....

      Dass es, wie bei allen anderen Kommentaren wo ich Sie mal aufgefordert habe diese zu begründen, keine Antwort geben wird war aber von vornherein absehbar.

      Sie haben immer eine andere Ausrede: keine Zeit, keine Lust, kein Interesse usw.

      Ich vermute eher: Sie haben KEINE Argumente

    • ist aus einem Aufsatz von mir von 2007...^^ leider muss immer ein problem erst hochkochen bevor sich was bewegt

    • Da wollen wir mal ein paar fakten in die Debatte einstreuen da wir ja so hochgebildete Teilnehmer haben heute...^^

      Warum sind eigentlich so viele Staaten inzwischen “Failed States”? – Das liegt schlicht und einfach an der Bevölkerungsexplosion dort, die permanent Massen von arbeitslosen jungen Menschen ohne jede Chance auf ein erfülltes Leben schafft. Dieses hoffnungslose Problem ist in den Medien hierzulande natürlich ein absolutes Tabu, weil es nicht in das geliebte linke Klischee von der westlichen Ausbeutung und Diskriminierung der armen Länder passt.

      Wer es nicht glauben will:

      Pakistan 1950: 37,5 Millionen Einwohner – 1970: 59,4 Mio. – 1990: 111,8 Mio. – 2014: 196 Mio. – 2060: vermutlich 400 Mio. Einwohner
      Ägypten: 1950: 21,5 Mio. – 1970: 36,3 Mio. – 1990: 52 Mio. – 2014: 87,2 Mio. – 2060: vermutlich fast 180 Mio. Einwohner
      Jemen 1950: 4,3 Mio. – 1970: 6,1 Mio. – 1990: 11,9 Mio. – 2014: ca. 26 Mio. – 2050: vermutlich mindestens 60 Mio. Einwohner

      Die gleiche demographische Katastrophe findet in Somalia, Südafrika, Äthiopien, Sudan, Nigeria, Nepal, Syrien, Mexiko und vielen anderen armen Staaten statt. Und wenn man sich die einzelnen demographischen Linien (alle steil nach oben) anschaut, erkennt man, dass es keinerlei Trendänderung zum Besseren gibt. Auf der Welt und in Europa (wohin mal Dutzende, ja Hunderte von Millionen Arme drängen werden) wird es sehr bald extrem ungemütlich werden.

    • @ Herr Gerald Gantz

      << ..... insbesondere der geistig fehlgeleitete T. Albers, von mir manchmal Albern genannt. >>

      Glaub ich nicht, dass der geistig fehlgeleitet ist. Er ist schlicht und einfach Auftragschreiber. Noch vor ein paar Wochen nannte er sich "Herr Weißenfels", davor hatte er verschiedene andere Namen. Er ist unverkennbar. Seine Aufgabe ist es, die Diskussion zu zerreden und einzelne Teilnehmer zu demotivieren. Seine Fähigkeiten sind jedoch extrem begrenzt, fast könnte man Mitleid mit ihm haben. Von der Klasse eines "Rechner" aus der Zeit vor der letzten BW ist er meilenweit entfernt.

    • Die Arbeitsagentur ist seit 2012 dazu verpflichtet, gemeldete Erwerbslose auf einen Migrationshintergrund zu befragen, um daraus Schlüsse für die Arbeitsmarktpolitik ziehen zu können

      Mehr als ein Drittel der Arbeitslosen in Deutschland hat ausländische Wurzeln, davon erhalten drei Viertel Hartz IV. zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Überdurchschnittlich oft sind Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland arbeitslos. Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit von 2012 hatten fast 36 Prozent der Arbeitslosen ausländische Wurzeln. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beträgt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lediglich gut 20 Prozent.
      Da Produktionsstätten, die ungelernte Arbeitskräfte für Arbeitsprozesse anlernen und dauerhaft beschäftigen auch künftig vermehrt aus Deutschland abwandern, kann man sich leicht ausrechnen was auf uns noch alles zukommt.

    • Was denn nun? Die Politik sagt D braucht Zuwanderung. Die Industrie verlagert aber die Produktion in Billiglohnländer und Steueroasen. Zusätzlich wird immer mehr Arbeit durch die Computerisierung wegfallen. In ein paar Jahren ist die Pharma- und Gesundheitsindustrie sowei das wir alle über 100 werden. Somit werden wir auch länger arbeiten können. Also Zuwanderung im grossen Stil braucht Europa nun wirklich nicht. Oder ist es das Ziel der Politik das alle Menschen am Ende irgendein Mischmasch aus aller Herren Länder wird. Was wird dann aus Europa? Welch Deutscher, Schweizer oder Österreicher mag noch Kinder kriegen mit dem Wissen das er beim Elternsprechtag eingequetscht zwischen Kopftuch- und Schnurrbartträgern als Exot sitzt. Ich habe mich vor 5 Monaten in D (NRW) operieren lassen. Ich bin dann mal durch die Geburtenstation gegangen und habe mir dort das Geburtenbuch angeschaut. Interessant. Sah aus als gehöre das Buch neben Aladin und die Wunderlampe. Nach gut einem dutzend Seiten habe ich aufgehört zu blättern. Es war kein einziger westeuropäischer Name dabei!

    • In den baltischen Staaten und Polen will man auch keine Muslime, weil man mangels Moscheen nicht an eine Integration glaubt. Also sollten die Christen dorthin gehen und die Muslime zu uns kommen. Wir haben ja schon Moscheen. Mir wird Angst und Bange vor der Zukunft. Auf n-tv gibts heute einen interessanten Bericht zu No-Go-Areas in Duisburg und anderen Ruhrgebietsstädte. So sieht die Zukunft aus.

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