Fast 21.000 Flüchtlinge sind in der vergangenen Woche von der türkischen Küste über das Meer nach Griechenland gekommen.
Es sind genau 143 Euro, die in Deutschland für Diskussionen sorgen: 143 Euro bekommt ein volljähriger Flüchtling pro Monat in bar – als Taschengeld. Doch Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) und Bayerns Innenminister Thomas Herrmann (CSU) ist das zu viel. Sie plädieren für Sachleistungen statt Bargeld - und haben damit vor allem die hohe Zahl der Flüchtlinge aus den Balkanländern im Visier. „Die Höhe unserer Asylbewerberleistungen ist teilweise höher als ein Erwerbseinkommen in Albanien oder Kosovo“ , sagte der Minister in einem Interview. Innenminister Herrmann sprach wegen der Leistungen für „diese Gruppe“ von einer „Zumutung für die deutschen Steuerzahler”.
Die143 Euro erhalten Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen. In der Regel sind es rund drei Monate, die die Menschen dort verbringen. Wer dort untergebracht ist, wird mit Verpflegung, Unterkunft und Kleidung versorgt - und eben den 143 Euro für persönliche Bedürfnisse.
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