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Flüchtlinge Italienischer Minister droht Malta mit Sanktionen

Die Aufnahme von Geflüchteten ist eines der größten Streitthemen in der Europäischen Union. Italien geht nun weiter auf Konfrontationskurs.
19.08.2018 - 17:37 Uhr Kommentieren
Die meisten Geflüchteten erreichen europäischen Boden in Italien. Um die Lastenverteilung gerechter zu gestalten, wollen sich die Staaten auf eine gemeinsame Lösung verständigen. Quelle: dpa
Flüchtlingskrise

Die meisten Geflüchteten erreichen europäischen Boden in Italien. Um die Lastenverteilung gerechter zu gestalten, wollen sich die Staaten auf eine gemeinsame Lösung verständigen.

(Foto: dpa)

Mailand/Valletta Italiens Verkehrsminister Danilo Toninelli hat am Sonntag wegen des Umgangs mit Flüchtlingsbooten im Mittelmeer Sanktionen gegen Malta gefordert. Weil der Inselstaat Boote mit Migranten nicht gerettet und damit die Last Italien überlassen habe, müssten Strafmaßnahmen gegen Malta ergriffen werden, forderte Toninelli. Die Europäische Union müsse „ihre Häfen der Solitarität“ öffnen und aus dem Meer gerettete Migranten aufnehmen, teilte er auf Twitter mit.

Wegen des Streits der beiden Länder über die Aufnahme von Flüchtlingen durfte zuletzt ein italienisches Küstenwachschiff mit rund 190 Migranten an Bord nicht anlegen. Italiens Regierung weigert sich, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge weiter ins Land zu lassen. Die meisten der Migranten und Flüchtlinge, die aus Nordafrika nach Europa wollen, kamen zuletzt in Italien an. Seit 2014 erreichten mehr als 650.000 die italienische Küste.

Italien beklagt sich seit längerem, dass es in der Europäischen Union die Hauptlast der Migration trage. Nach wiederholten Streitigkeiten zwischen europäischen Staaten über Bootsflüchtlinge pocht die EU-Kommission auf eine europäische Lösung. Grundlage dafür sollen die Beschlüsse des EU-Gipfels von Ende Juni sein, bei dem sich die EU-Staats- und Regierungschefs unter anderem auf freiwilliger Basis auf gemeinsame Asylzentren geeinigt hatten.

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