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Flüchtlinge Weniger Migranten kommen illegal in die EU

Die Zahl der übers Mittelmeer flüchtenden Menschen ist im April rückläufig. Grund dafür ist laut der Grenzschutzagentur das schlechte Wetter.
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Die Zahl der festgestellten Grenzübertritte auf den Hauptmigrationsrouten ging im Vergleich zum März um knapp ein Fünftel auf 4900 zurück. Quelle: AP
Flüchtlingsboot

Die Zahl der festgestellten Grenzübertritte auf den Hauptmigrationsrouten ging im Vergleich zum März um knapp ein Fünftel auf 4900 zurück.

(Foto: AP)

Warschau Wegen schlechter Wetterbedingungen im östlichen Mittelmeerraum sind nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex im April weniger Migranten auf illegalem Weg in die EU gekommen. Die Zahl der festgestellten Grenzübertritte auf den Hauptmigrationsrouten ging im Vergleich zum März um knapp ein Fünftel auf 4900 zurück, wie Frontex am Dienstag in Warschau mitteilte.

Die Zahlen waren auch im bisherigen Jahresverlauf rückläufig und betrugen mit 24.200 registrierten Fällen rund ein Drittel weniger als in den ersten vier Monaten des Jahres 2018. Die meisten der illegal eingereisten Migranten kamen wie schon in den Vormonaten über das östliche Mittelmeer. Allerdings ging die Zahl wegen schlechten Wetters im Vergleich zum März um rund ein Viertel auf 2940 registrierte Fälle zurück.

Seit Januar wurden auf der Route insgesamt 12.750 illegale Grenzübertritte festgestellt – laut Frontex etwa ein Fünftel weniger als im Jahr zuvor. Viele Menschen auf der Route kamen demnach aus Afghanistan oder der Türkei. Über das westliche Mittelmeer nach Spanien reisten laut Frontex im April etwa 900 Migranten ein – etwa doppelt so viele wie im Monat zuvor, wie es hieß.

In der bisherigen Jahresbilanz lag die Zahl mit mehr als 6300 Fällen um fast ein Drittel höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die meisten Menschen auf der Route kamen demnach aus Marokko, Guinea, Mali und der Elfenbeinküste.

Auf der zentralen Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien sank die Zahl illegaler Grenzübertritte im April um die Hälfte auf knapp über 200. Die Regierung in Rom fährt einen harten Anti-Migrationskurs. Auch in der bisherigen Jahresbilanz waren die Zahlen bei 880 Fällen im Vergleich zu 2018 um 91 Prozent rückläufig. Die meisten Menschen auf der Route waren demnach Tunesier und Algerier.

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  • dpa
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