Flüchtlingsabkommen mit der Türkei Ein wackeliger Pakt

Das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei ist heikel – vor allem angesichts der jüngsten Entwicklungen im Land. Ein Knackpunkt ist die von Erdogan geforderte Visafreiheit. Braucht Europa einen Plan B?
Ein Flüchtling in Lesbos wird abgeschoben. Quelle: AP
Zurück in die Türkei

Ein Flüchtling in Lesbos wird abgeschoben.

(Foto: AP)

Es steht schlecht um das Flüchtlingsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei, jedenfalls wenn man beide Seiten beim Wort nimmt. Ankara werde seine Verpflichtungen nur dann weiter erfüllen, wenn die Europäische Union die versprochene Visafreiheit einlöse, betonte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Anfang der Woche. „Wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden, werden wir die Rücknahme von Flüchtlingen stoppen müssen“, stellte er klar.

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