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Flüchtlingsboot gekentert Dutzende Flüchtlinge in der Ägäis vermisst

Neues Unglück vor der griechischen Insel Lesbos: Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes werden Dutzende Menschen vermisst. Unterdessen machten sich in Ungarn erneut tausende Menschen zu Fuß auf den Weg nach Westen.
20.09.2015 - 09:29 Uhr
Immer wieder versuchen Flüchtlinge, das Mittelmeer in hoffnungslos überfüllten Booten zu überqueren. Quelle: dpa
Flüchtlinge auf dem Mittelmeer

Immer wieder versuchen Flüchtlinge, das Mittelmeer in hoffnungslos überfüllten Booten zu überqueren.

(Foto: dpa)

Berlin Nach einem neuen Unglück mit einem Flüchtlingsboot vor der Insel Lesbos hat die griechische Küstenwache eine Suche nach 26 Vermissten gestartet. 20 Schiffbrüchige seien gerettet worden, meldete die Behörde am Sonntagmorgen.

Ein litauischer Hubschrauber der europäischen Grenzmission Frontex habe vor der Südostküste der Insel Menschen gesichtet. Daraufhin seien zwei Boote der Küstenwache zum Rettungseinsatz hinausgefahren. Nach Angaben von Überlebenden waren insgesamt 46 Menschen auf dem Boot, das vor der Küste sank.

Erst am Samstag war vor derselben Insel in der Nähe der türkischen Küste ein fünfjähriges Mädchen beim Untergang eines Boots ums Leben gekommen, mehrere Menschen waren verschollen.

Lesbos ist eines der wichtigsten Ziele von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, die über die Türkei illegal nach Europa übersetzen. Auf diesem Weg haben dieses Jahr schon 300.000 Menschen Griechenland erreicht, die meisten davon Syrer und Iraker.

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    Unterdessen haben sich an der Grenze von Ungarn zu Österreich tausende Menschen zu Fuß auf den Weg nach Westen gemacht. Rund 2000 Flüchtlinge brachen am Sonntagmorgen im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom auf, um zu Fuß über die Grenze nach Österreich zu gehen. Ungarische Polizisten begleiteten sie bis zum Grenzübergang an der alten Landstraße nach Wien, wie das staatliche ungarische Fernsehen M1 berichtete.

    Züge hatten die Menschen zuvor von der kroatischen Grenze nach Hegyeshalom gebracht. Kroatien transportiert die Flüchtlinge zur ungarischen Grenze, seitdem Ungarn die Grenze zu Serbien für Flüchtlinge geschlossen hat und diese auf ihrem Weg in den Westen nach Kroatien ausweichen.

    Offenbar erneut Brandanschlag auf Flüchtlingsheim
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