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Flüchtlingskrise Brüssel bereitet Notfallplan für Griechenland vor

Verstärkung von Aufnahmekapazitäten oder Grenzkontrollen: Die EU-Kommission bereitet einen Notfallplan vor, um Griechenland in der Flüchtlingskrise zu unterstützen. 25.000 Menschen sitzen in der Grenzregion fest.
29.02.2016 - 18:47 Uhr
In Mazedonien gibt es inzwischen rigorose Kontrollen an der Grenze zu Griechenland. Da zugleich der Zustrom der Menschen aus der Türkei nach Griechenland anhält, sitzen dort nach Medienberichten inzwischen schätzungsweise 25.000 Menschen fest. Ihre Versorgung wird immer schwieriger. Quelle: dpa
Flüchtlingsjunge in Griechenland

In Mazedonien gibt es inzwischen rigorose Kontrollen an der Grenze zu Griechenland. Da zugleich der Zustrom der Menschen aus der Türkei nach Griechenland anhält, sitzen dort nach Medienberichten inzwischen schätzungsweise 25.000 Menschen fest. Ihre Versorgung wird immer schwieriger.

(Foto: dpa)

Brüssel In der Flüchtlingskrise bereitet die EU-Kommission Notfallpläne für Griechenland und andere Länder auf der Balkanroute vor. Zu den geplanten Schritten gehörten die Verstärkung von Aufnahmekapazitäten oder die Kontrolle von Grenzen, sagte eine Sprecherin der Behörde am Montag in Brüssel.

In Mazedonien gibt es inzwischen rigorose Kontrollen an der Grenze zu Griechenland. Da zugleich der Zustrom der Menschen aus der Türkei nach Griechenland anhält, sitzen dort nach Medienberichten inzwischen schätzungsweise 25 000 Menschen fest. Ihre Versorgung wird immer schwieriger.

Griechenland habe mitgeteilt, welche Art von Unterstützung gewünscht werde, sagte die Kommissionssprecherin. Die Gespräche dazu liefen bereits seit Mitte des Monats. Beim Sondergipfel der EU-Chefs mit der Türkei am 7. März wird es auch um die zugespitzte Lage in Griechenland gehen sowie um die Zusammenarbeit mit der Türkei. Von dort kommen die meisten Flüchtlinge nach Europa.

Griechenland und andere Staaten der Region haben bereits Hilfe bekommen, die von der EU-Kommission koordiniert und von anderen Ländern bereitgestellt wurde. Im vergangenen Jahr haben Ungarn, Serbien, Slowenien, Kroatien und Griechenland zum Beispiel Zelte, Betten und Decken für Flüchtlinge erhalten. Die Länder des westlichen Balkan haben nach Auskunft der Brüsseler Behörde in der Flüchtlingskrise bisher 21,74 Millionen Euro an humanitärer Hilfe bekommen.

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    Nach früheren Angaben der EU-Kommission sind für den Zeitraum von 2014 bis 2020 insgesamt 509,4 Millionen Euro für den Grenzschutz und den Umgang mit Flüchtlingen in Griechenland vorgesehen. Zudem hat das Land mehr als 40 Millionen Euro an Nothilfe erhalten.

    • dpa
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