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Premium Flüchtlingskrise und die Folgen Das neue Europa der Grenzen

Vor 30 Jahren versprach das Abkommen von Schengen, Schlagbäume abzuschaffen. Nun relativiert das Flüchtlingsdrama das Freiheitsversprechen für Bürger und Firmen in der Europäischen Union. Leidet darunter die Wirtschaft?
14.09.2015 - 18:53 Uhr
Bundespolizisten kontrollieren am Grenzübergang an der A5 an der Schweizer Grenze bei Weil am Rhein ein Fahrzeug. Aufgrund der vielen Flüchtlinge werden jetzt auch in Baden-Württemberg Einreisende kontrolliert. Quelle: dpa
Grenzkontrolle

Bundespolizisten kontrollieren am Grenzübergang an der A5 an der Schweizer Grenze bei Weil am Rhein ein Fahrzeug. Aufgrund der vielen Flüchtlinge werden jetzt auch in Baden-Württemberg Einreisende kontrolliert.

(Foto: dpa)

Berlin, Brüssel, Düsseldorf Hatte Martin Schulz eine böse Vorahnung? „Es erfordert großen Mut, Grenzen zu öffnen und Mauern niederzureißen“, warnte der Präsident des Europäischen Parlaments jüngst im Sommer: „Lassen wir es nicht zu, dass jetzt aus Angst neue Grenzen und Mauern errichtet werden!“ Sonst sei die europäische Einigung in Gefahr.

Das Pathos war Teil der Feier zu einem Abkommen über die große Freiheit der Bürger und Firmen in Europa; es war 1985 im luxemburgischen Dorf Schengen vereinbart worden. Die aktuelle Entwicklung zeigt nun, wie berechtigt die Sorgen des Politikers Schulz waren: Die Grenze ist wieder da. Nachdem mit Deutschland eines der fünf Schengen-Gründungsmitglieder bis auf weiteres Grenzkontrollen eingeführt hat, legen die Niederlande, Polen, die Slowakei und Tschechien prompt nach. Sie kündigen an, ihre Landesgrenzen schärfer zu kontrollieren. Österreich will sogar 2.200 Soldaten einsetzen.

Infografik „Europa macht dicht“ zum PDF-Download

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