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Flugzeugabsturz Malaysia offen für Wiederaufnahme der Suche nach MH370

Seit fünf Jahren ist MH370 verschollen. Zwei Suchaktionen liefen ins Leere. Nun wollen es Malaysia und eine amerikanische Firma erneut versuchen.
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Am Bord des verschwundenen Flugzeugs waren 239 Passagiere. Quelle: dpa
Gedenktag für verschwundenes Flugzeug in Malaysia

Am Bord des verschwundenen Flugzeugs waren 239 Passagiere.

(Foto: dpa)

Kuala LumpurDie malaysische Regierung ist nach Angaben ihres Verkehrsministers offen für eine Wiederaufnahme der Suche nach dem vor fünf Jahren verschollenen Malaysia-Airlines-Flug MH370. Es sei frustrierend, dass zwei Suchaktionen nach der Boeing 777 mit 239 Menschen an Bord ergebnislos geblieben seien, sagte Anthony Loke am Sonntag. „Wir begrüßen glaubwürdige Hinweise und ebenso konkrete Vorschläge zur Wiederaufnahme der Suche“, sagte der Minister.

MH370 verschwand am 8. März 2014 beim Flug von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen. An Küsten entlang des Indischen Ozeans wurden einige Trümmerteile des Flugzeugs angeschwemmt, die Flugrekorder sind aber nicht aufgetaucht. Nach Angaben von Ermittlern können nur die sogenannten Black Boxes enthüllen, wie und warum das Flugzeug verschwand.

Eine amerikanische Firma, Ocean Infinity, bekundete am Sonntag auf einer Gedenkveranstaltung für die 239 Opfer ihre Bereitschaft, die Suche wieder aufzunehmen. Ihr Chef Oliver Plunkett sagte, sein Unternehmen habe im vergangenen Jahr bessere Technologie für die Suche erworben. „Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben“, sagte Plunkett. „Wir hoffen, dass wir zu gegebener Zeit die Suche fortsetzen können.“

Ocean Infinity hatte von Januar bis Mai 2018 nach MH370 gesucht, aber keinen Hinweis auf eine Absturzursache gefunden. Ein Jahr zuvor war eine gemeinsame Suche Malaysias, Australiens und Chinas ohne Erfolg beendet worden.

Eine unabhängige malaysische Untersuchung kam im Juli zu dem Schluss, dass ohne Flugschreiber und Wrack das Schicksal von Flug MH370 und seiner Insassen nicht zu klären sei. Sie bestätigte aber die These der malaysischen Behörden, dass das Flugzeug vorsätzlich vom Kurs abgewichen sei und nach Trennung der Kommunikationsverbindungen noch sieben Stunden in der Luft gewesen sei.

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