Förderländer Venezuela – Öl-Weltmeister in Reserve
Ölraffinerie in Venezuela.
Sao Paulo, Düsseldorf Mit 297 Milliarden Fass Öl an gesicherten Reserven hat Venezuela erstmals Saudi-Arabien als reichstes Förderland der Welt überholt. Das teilte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) mit Sitz in Wien mit. Eine neue Statistik zeigt, dass die Ölreserven Venezuelas seit 2009 um 40,4 Prozent gestiegen sind, während die Reserven in Saudi-Arabien stagnierten. Hinter diesem Führungsduo rangieren Iran (151 Milliarden Barrel) und Irak (143 Milliarden Barrel) auf den Plätzen drei und vier.
Auch die irakischen Ölreserven sind der Opec zufolge um fast 25 Prozent gestiegen. Die Aufwärtskorrekturen seien ein Beweis, „dass uns auch langfristig nicht das Öl ausgeht“, sagte Eugen Weinberg, Leiter des Rohstoffteams der Commerzbank. Bei den aktuell hohen Preisen könne ein großer Teil der nachgewiesenen Reserven auch abgebaut werden, so Weinberg. Rohöl hat sich seit Ausbruch der Libyen-Krise nahezu kontinuierlich verteuert. Ein Barrel Brentöl (159 Liter) kostete gestern in Europa knapp 119 US-Dollar.
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