Frankreich Le Pen laut Umfrage bei Präsidentschaftswahl vorne

Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017 könnte die rechtsextreme Marine Le Pen in der ersten Wahlrunde mit den meisten Stimmen rechnen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.
8 Kommentare

Das Schreckgespenst Marine Le Pen

ParisBei der Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017 könnten sich die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen und Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy einer Umfrage zufolge in der Stichwahl ein Duell liefern. Le Pen käme laut der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop in der ersten Wahlrunde auf 26 Prozent, Sarkozy auf 25 Prozent. Die Chefin der rechtsextremen Front National (FN) und der in zahlreiche Affären verstrickte konservative Politiker würden damit in die Stichwahl einziehen.

Der amtierende Staatschef François Hollande käme laut der in der Zeitschrift „Marianne“ veröffentlichten Umfrage auf lediglich 17 Prozent und würde damit in der ersten Runde ausscheiden. Sollte statt Hollande sein Premierminister Manuel Valls für die Sozialisten antreten, würde dieser ebenfalls auf nur 17 Prozent kommen.

Le Pen war bereits 2012 bei den Präsidentschaftswahlen angetreten. Damals kam sie auf 17,9 Prozent der Stimmen. Bei den Europawahlen im Mai wurde ihre Front National mit rund 25 Prozent der Stimmen erstmals in Frankreich stärkste Kraft.

Sarkozy hatte sich nach seiner Niederlage gegen Hollande 2012 weitgehend aus dem politischen Leben zurückgezogen. Inzwischen mehren sich die Anzeichen für eine baldige Rückkehr des 59-Jährigen in die Politik, öffentlich festgelegt hat er sich noch nicht. Allerdings erschweren zahlreiche Affären ein mögliches Comeback. Wegen der mutmaßlichen versuchten Bestechung eines Staatsanwalts wurde Anfang Juli gegen ihn ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet.

  • afp
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8 Kommentare zu "Frankreich: Le Pen laut Umfrage bei Präsidentschaftswahl vorne"

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  • Also ich meine die Deutschen!
    Und als Antwort auf den Beitrag von Hr. Marc Hofmann.

  • Den "Wahlergebnissen" Glauben schenken??? Eine gewagte These!
    Haben Sie irgendwelche Beweise, dass die nicht willkürlich von den Herrschenden festgelegt werden?

  • Wenn das Volk so wählt, dann wählt es halt so. Da kann auch keine Politik oder Medienlandschaft was dagegen tun....außer beim Deutschen Volk...der deutsche Wähler lässt sich ja immer gern mit sozialistischen Verprechen und Angst Propagandamärchen ködern anstatt selbst und eigenständig sein Hirn zeizusetzen, lässt der deutsche wähler sich von den Medien und der Politik steuern um damit seine eigene Unterdrückung und Unfreiheit weiter zu fördern.

  • Le Pen ist gewiss keine gute Wahl, aber die bessere.

    Wenn wir das Thema diskutieren, dann muss man auf die Relation schauen. Schauen Sie sich im eigenen Land um. Frau Merkel ist auch keine gute Wahl, aber schauen Sie sich die Mitwettbewerber an. Da ist Herrn Trittin sogar ein gewisser Glanz nicht abzusprechen.

    Der sich in Frankreich anbahnende Umsturz darf nicht als Leistung von Frau Le Pen angesehen, sondern als Abstrafen der etablierten Parteien verstanden werden.

    Ziehen Sie den Vergleich mit der politischen Lage in Deutschland vor dem Dritten Reich. Ganz ähnlich!

    Wenn es also einen Grund zum Widerstand geben sollte, dann sollte der in den etablierten Parteien starten und dort die Führungsköpfe als erste "in den Senkel stellen" und entfernen. Dort muss der Kampf gegen die "Rechten" entstehen.

  • Und was ist an der Frau "rechts"? Wer will die EU, Ausländer
    u.s.w.? Die Frau ist doch völlig normal und in der Mitte.

  • Die Politik selbst trägt die Schuld das das Volk mehr und mehr in die Richtung Rechts driftet ! Seht euch doch bitte mal dieses skandalträchtige und verlogene Volk genau an !

  • Marine Le Pen wird nicht Präsidentin, denn bei einer Stichwahl werden die Sozialisten und UMP eine Wahlempfehlung für einen gemeinsamen Kandidaten abgeben.

    Also wozu der Artikel?

    Übrigens @HB: Es heißt "DER Front National" und nicht "die Front National".

    "front" ist im französischen männlich, der Artikel wird ins Deutsche übernommen.

  • 2017, mit Le Pen als Staatschefin und der Gefahr der Abspaltung aus der EU, sowie dem Verlassen der Eurozone, wird man sich genötigt sehen Hollande in den werten Popo zu kriechen und Geld nach Frankreich zu scheffeln und weitere Freizügigkeiten gewähren.

    Heil dem Euro und zum Wohle der Machtbesessenen Bürokraten.

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