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Frankreich Notenbankchef drängt Hollande zur Sparsamkeit

Die Sozialausgaben fressen in Frankreich derzeit 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dies sei untragbar, mahnt der Zentralbankchef Noyer. Die Regierung von Francois Hollande solle die Ausgauben weiter senken.
28.05.2013 - 14:48 Uhr 1 Kommentar
Frankreichs Zentralbankchef Christian Noyer kritisiert die hohen Ausgaben der Regierung. Quelle: Reuters

Frankreichs Zentralbankchef Christian Noyer kritisiert die hohen Ausgaben der Regierung.

(Foto: Reuters)

Paris Frankreich sollte nach Ansicht von Zentralbankchef Christian Noyer bei der Haushaltskonsolidierung eher die Ausgaben senken als die Steuern weiter zu erhöhen. Das Vertrauen der Investoren hänge davon ab, ob die Regierung das strukturelle Defizit wie versprochen bis 2016 ausgleichen werde, erklärte Noyer am Dienstag im Jahresbericht der Banque de France.

„Die Regierung muss sich nun auf die öffentlichen Ausgaben konzentrieren, um ihr Ziel zu erreichen.“ Denn die Steuerlast sei bereits sehr hoch und eine weitere Erhöhung von Abgaben der Arbeitgeber würde die gesamte Wirtschaft und die Beschäftigung schwächen.

Den Anteil der Sozialausgaben von derzeit 30 Prozent am Bruttoinlandsprodukt bezeichnete Noyer als untragbar. Auch hier sollten die Ausgaben gekürzt werden. Der Notenbankchef begrüßte erste Schritte der Regierung am Arbeitsmarkt, forderte aber weitere Reformen.

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    1 Kommentar zu "Frankreich: Notenbankchef drängt Hollande zur Sparsamkeit"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Frankreich ist von jeher durch Merkantilismus und Etatismus geprägt, und zweifellos damit lange gut gefahren. Spätestens die Globalisierung (französisch: mondialisation) hat dieses Konzept obsolet werden lassen. F hat stets die Globalisierung abgelehnt, und alles versucht, sich davon abzukapseln. Schon Mitterand mußte 1981 erkennen, daß die alten Konzepte nicht mehr paßten. Statt aber rechtzeitig einzulenken und Reformen einzuleiten, hat F die sich weitende Kluft mit überbordenden Sozialleistungen zugekleistert, auf Pump natürlich. Das haben mehr oder weniger alle westlichen Staaten so gehandhabt - auch D -, nur in F hat man noch nicht eingesehen, daß es damit nun ein Ende hat.

      Jetzt, wo man sich am Außenrand der Kurve befindet, ist es schon ziemlich egal, ob der Karren geradewegs in den Graben fährt oder sich wegen einer abrupten Lenkbewegung überschlägt.

      Monsieur Noyer hat Mut bewiesen, dieses Thema endlich offen anzusprechen. Mal sehen, ob er es überlebt.

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