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Frankreich und die Flüchtlingskrise Große Nation, kleines Engagement

Frankreich trägt einen großen Teil der Verantwortung für die Flüchtlingskrise. Denn so robust das Land in militärischen Dingen auftritt, so diskret ist es, was die Aufnahme von Schutzsuchenden angeht. Eine Analyse.
18.09.2015 - 12:09 Uhr
Französische Demonstranten fordern in Paris einen Wechsel der Flüchtlingspolitik. Quelle: Reuters
Platz der Republik in Paris

Französische Demonstranten fordern in Paris einen Wechsel der Flüchtlingspolitik.

(Foto: Reuters)

In den Kommentaren zur Flüchtlingskrise schälen sich zwei Hauptverdächtige heraus: die herzlosen Osteuropäer und die Bundeskanzlerin, die zu sehr der Stimme ihres Herzens folge. Niemand traut sich, den Elefanten im Raum zu nennen: die Französische Republik. Sie trägt einen großen Teil der Verantwortung für die Verschärfung der Krise. Vom früheren rechten Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy bis zu seinem linken Nachfolger François Hollande gibt es eine erstaunliche Kontinuität einer Politik, die Fluchtfaktoren begünstigt, aber Flüchtlinge abwehrt.

Sarkozy zerbombte das Reich des libyschen Diktators Gaddafi, ohne auch nur den Hauch einer Idee davon zu haben, was an dessen Stelle treten sollte. Der hyperaktive Konservative provozierte einen Mini-Irak, in dem Franchisenehmer von al-Qaida und Islamischem Staat das Schleusen von Flüchtlingen als Geschäft betreiben.

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