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Freihandel EU und Mexiko einigen sich auf neues Handelsabkommen

EU-Handelskommissar Phil Hogan und Mexikos Wirtschaftsministerin Graciela Marquez haben sich auf neue Maßnahmen verständigt. Das Abkommen soll nun juristisch geprüft werden.
28.04.2020 - 20:01 Uhr Kommentieren
Das Handelsabkommen zwischen Mexiko und der EU steht. Quelle: dpa
EU-Kommission in Brüssel

Das Handelsabkommen zwischen Mexiko und der EU steht.

(Foto: dpa)

Mexiko-Stadt, Brüssel Die Europäische Union und Mexiko haben Verhandlungen zu einem neuen Handelsabkommen abgeschlossen. Der EU-Handelskommissar Phil Hogan und Mexikos Wirtschaftsministerin Graciela Márquez einigten sich in einem Telefonat am Dienstag in den letzten noch offenen Punkten, wie beide Seiten mitteilten.

Das Abkommen werde nun juristisch geprüft und in alle EU-Sprachen übersetzt. Dann könne es unterschrieben werden und der Ratifizierungsprozess beginnen, hieß es.

Es geht um die Aktualisierung eines Handelsabkommens, das seit dem Jahr 2000 gilt. Es soll ausgeweitet und modernisiert werden. Die beiden Seiten hatten die Verhandlungen im Mai 2016 aufgenommen und angesichts protektionistischer Töne von US-Präsident Donald Trump im folgenden Jahr beschleunigt. Vor rund zwei Jahren erreichten sie einen Durchbruch, es blieben aber noch Einzelheiten zu klären.

Mit dem erneuerten Abkommen können nach Angaben der EU-Kommission praktisch alle Waren zollfrei zwischen der EU und Mexiko gehandelt werden, auch landwirtschaftliche Güter. Zudem sagen beide Seiten zu, ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen. Das Abkommen sei Teil einer breiteren Einigung zwischen der EU und Mexiko, zu der auch der Schutz von Menschenrechten und der Kampf gegen Korruption gehörten.

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    Das Handelsvolumen zwischen Mexiko und der EU betrug im vergangenen Jahr nach mexikanischen Angaben 75,5 Milliarden US-Dollar (knapp 70 Milliarden Euro). Für Mexiko ist die EU der drittgrößte Handelspartner. Für die EU ist Mexiko der wichtigste Partner in Lateinamerika.

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    • dpa
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