Freihandel USA-Europa Der Transatlantik-Rabatt

Die Chancen für echten Freihandel zwischen Europa und den USA wachsen, Merkel und Obama meinen es ernst. Davon würde nicht nur die Industrie profitieren, sondern vor allem der Verbraucher auf beiden Seiten des Atlantiks.
35 Kommentare
Die Verbraucher wären die Hauptprofiteure von freiem Handel über den Atlantik.

Die Verbraucher wären die Hauptprofiteure von freiem Handel über den Atlantik.

DüsseldorfEs gibt nur wenige Themen bei denen sich Ökonomen wirklich einig sind. Eines davon ist der Freihandel - und seine Vorteile für die Allgemeinheit. Wenn Länder den Handel durch Zölle und Bürokratie bremsen, vernichten sie Wohlstand. Zerstören sie diese Barrieren, kommt das allen Handelspartnern zugute. Merkwürdig nur, dass die Verhandlungen über ein weltweites Handelsabkommen seit ewigen Zeiten nicht vorankommen. Aber genau das wollen die USA und die EU jetzt verändern.

Auf Drängen von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat US-Präsident Barack Obama den ersten wichtigen Schritt gemacht. In seiner Rede zur Lage der Nation kündigte er "die Aufnahme von Gesprächen über eine umfassende Handels-und Investmentpartnerschaft mit der Europäischen Union“ an. Das war der Startschuss für konkrete Verhandlungen zwischen den USA und der EU, die bereits im Juni beginnen und bis 2016 zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen führen sollen.

Damit würde ein gigantisches Gebiet mit mehr als 800 Millionen Menschen entstehen, die bereits jetzt quer über den Atlantik Waren und Dienstleistungen im Wert von 1,9 Milliarden Euro austauschen - Tag für Tag. Ein solcher Schritt würde auch den Verhandlungen über ein weltweites Abkommen neuen Schub verleihen.

In Deutschland jubilieren vor allem die Exporteure. "Jedes bisschen Freihandel hilft", sagte der Geschäftsführer des Außenhandelsverbands BGA, Jens Nagel. Besonders der Mittelstand erspare sich einen ganzen Berg an Papierkram.

Was dabei leicht vergessen wird: Der größte Gewinner wären nicht die Unternehmen sondern die europäischen Verbraucher. „Unterm Strich profitieren von einem Freihandelsabkommen hauptsächlich die Verbraucher in Form sinkender Preise,“ sagt der Außenhandelsexperte Holger Görg vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). Es gehe um einen überschaubaren Effekt, den man auf längere Sicht aber in der Tasche merke.

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35 Kommentare zu "Freihandel USA-Europa: Der Transatlantik-Rabatt"

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  • Gruß vom Zeitgeisterfahrer
    Es wäre den Lobbyisten und Eu-Politikern sehr zu empfehlen zu erst die Hausaufgaben ordentlich zu erledigen und dann erst in den Garten zu gehen um zu spielen!!! Sprich die dringlich anstehenden Aufgaben der Union wahr zu nehmen wie flächendeckende Steuerrichtlinien, demokratische Transparenz, kompedenz besetzte Politische Positionen usw. usw. und endlich einmal ohne zu Lügen!!!! Denn zu erst rat'en die Amis die Eu in den Keller dann kämen sie wahrscheinlich auf die glohrreiche Idee in der Trans-Atlantischen Freihandelszone auch noch ihr TKD-Spielgeld den Dollar ein zu führen. An dieser Stelle sei gefagt warum Amerika keine National- Bank besitzt und warum die Fed in Privatbesitz ist und nur vorgibt Nationalbank zu sien. Abschliesend noch ein Gedanke, wen die Kultur in den verschiedensten Regionen Jahrhunderte lang brauchten um zu wachsen und zu gedeien warum glaubt man die Inteligenz zu besitzen sie vereinen zu können?

  • Die eurasische Alternative - für eine Zusammenarbeit mit den Brick Staaten: Prof. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover...

    Alternativen, Querdenker abseit der neoliberal. Monetaristen

    Bürgerbewegung Solidarität - gegen Monetarismus, gegegen Freihandel und eine zentralistische Brüsseler EU - Für ein Europa der Republiken

    http://www.bueso.de

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    http://www.zeit-fragen.ch

    EFTA als Alternative zur EU, siehe Archiv...

    Volksprotest - die wahren Zahlen

    http://www.volksprotest.de

    Lösungen und Alternativen siehe Forum...

    Manfred Julius Müller für Zollgrenzen, gegen eine exportfixierte Angebptspolitik

    http://www.neo-liberalismus.de

    http://www.anti-globalisierung.de



  • Alternativen, Querdenker abseit der neoliberal. Monetaristen

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    Manfred Julius Müller für Zollgrenzen, gegen eine exportfixierte Angebptspolitik

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  • Manfred Julius Müller für Zollgrenzen, gegen Monetarismus und gegen eine exportfixierte Angebotspolitik

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    http://www.das-kapital.eu/

    http://www.das-kapital.eu/manfred-mueller.html

    http://www.grundeinkommen-buergergeld.de/publikationen.html

  • Contra Freihandel

    http://www.heise.de/tp/artikel/19/19062/1.html

    Das zweite Scheitern des Liberalismus

    Ulrich Berger und Christoph
    Stein 23.12.2004

    Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts:
    Hysterie, Regression und Wiederholungszwang

    http://www.heise.de/tp/artikel/19/19828/1.html

    Exportorientierung statt Binnenmarkt - Entwicklung

    Ulrich Berger und Christoph
    Stein 11.04.2005

    Das zweite Scheitern des Liberalismus - Teil 2

    Der Neoliberalismus kann die gegenwärtige Krise weder verstehen, dazu
    fehlt ihm das theoretisch-begriffliche Rüstzeug, noch kann er sie wirksam
    bekämpfen oder auch nur eindämmen. Er begreift noch nicht einmal seine eigenen
    Niederlagen.


    Volksprotest - die wahren Zahlen abseits der neoliberal-monetaristischen Mainstream Medien

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    Lösungen siehe Forum...

    Geopolitik und VWL: Alternativen

    http://www.steinbergrecherche.com

    Gegen die Freihandels-Ideologie

    http://www.bueso.de

  • und vor Allem !
    in den USA könnte ich jetzt wegen meines Kommentars von vorhin auf Basis des Patriot-Acts oder wie der heißt bereits wegen Volksverhetzung OHNE offizille Anklage oder ordentlichem Gerichtverfahren verhaftet, eingesperrt und sogar "entsorgt" werden - einfach so - weil es den politischen und mächtigen Interessen im Wege steht ....
    Wollen wir das auch bei uns ?
    Vielleicht sollte man darüber und alles andere ebenfalls ausführlich berichten - sollte eine Zeitung den Mut dafür aufbringen .....

  • Der Magen zieht sich zusammen - die Tränen schiessen in die Augen - eine stille innerliche Wut mach sich breit !
    Die Amis werden uns mit all ihrem qualitativ mindernem Schrott überschütten und somit werden auch europäische Produkte schlechter werden müssen - dass diese dann auf Sicht billiger werden bezweifle ich stark - die Profite werden sich auch hier wieder die Konzerne einstreifen .
    Was NOCH VIEL SCHLIMMER IST - all den Gen-Müll, die Bestrahlung von Lebensmittel und den ganzen anderen Schrott werden die Amis UNGEBREMST zu uns schicken - UND die europäischen Standards werden dem angeglichen - Na Mahlzeit !!!!
    Und somit wird auch mit der Zeit die Ami-Cowboy-Mendalität mehr und mehr unser Land überziehen mit dem von John Wayne bekanntem Motto "Erst schießen, dann fragen" - und unsere Kultur wird Zug um Zug untergehen UND somit die herzliche Menschlichkeit.
    FRACKING wird kein Thema mehr sein, welches diskutiert wird, denn auch dabei geht PROFIT ÜBER ALLES - die bisher bekannten massiven Umweltschäden und Folgen für die Menschen werden auch hierzulande bereits mit Nachdruck unter den Teppich gekehrt - Echte Verantwortung mit Weitblick gegenüber der Umwelt und den Menschen gibt es dabei nicht, denn die Bibel über Vortschritt und Gewinn steht darüber !
    Und so kann man dieses Thema weiterführen - dafür ist aber der Platz hier wohl zu wenig.
    Auf den Punkt gebracht - die Amis sollen zuerst "zu Hause" Ordnung machen, das eigene Land aufräumen - sozial, wirtschaftlich und ökonomisch - und dann "dürfen sie sich wieder mit dem Thema melden.
    Denn das Ziel ist klar - die eigenen fast unlösbaren Probleme über Umwege in die Welt expordieren ! Nur werden diese dadurch nicht gelöst, sondern die übrige Welt nur angesteckt bis diese beenso daran erkrankt - Symptome haben wir ja schon ausreichend.

  • Die vielen "Betriebswirte" in der Gesellschaft sind dem Volkswirt sein Tod.

  • Alle Artikel bezüglich Freihandel sagen immer das Gleiche: Effizienz-Gewinne, Wohlstand, sinkende Preise. Nur weil es ggf. preislich günstig ist Äpfel von Kalifornien nach Deutschland zu bringen ist es noch lange nicht sinnvoll oder wünschenswert. Schön wäre wenn Politiker und Redakteure von Wirtschaftsmagazinen öfter ökologische Kosten in ihren Überlegungen miteinbeziehen und die Zerstörung der Umwelt nicht als unvermeidliches und nicht-erwähnenswertes Nebenprodukt wirtschaftlichen Fortschritts darstellen würden. Auch die nächsten Generationen müssen auf diesem Planeten leben.

  • Na mal kurz vom klein-klein weg... und im ganz großen Zusammenhang gedacht: Das da ist der von Obama eingeleitete und beim G20-Gipfel abgesegnete Weg aus der Finanzkrise.
    Über den Freiheandel soll das Wachstum generiert werden welches nötig ist um die Staatshaushalte ohne Einsparnungen alleine über höheres Steuereinkommen konsolidieren zu können.
    Das ist ausnahmsweise mal alles Andere als dumm. Besonders schön wird ja diese Geschichte wenn man mal bis zur nächsten Krise weiterdenkt. Der Politik bleiben nämlich beim nächsten mal wirklich nur noch Bürokratieabbau und Steuersenkungen um die Wirtschaft vor dem Kollaps zu retten. Denn so wie ich unsere Politiker kenne werden die ganz schnell wieder neue Begehrlichkeiten entwickeln... Also wenn wir bis dahin auch mal aus dem nationalen Schlamm rausgekommen sind... ist das durchaus eine Perspektive die mir als Marktliberalen gefällt.

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