Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Freihandelsabkommen EU und Kanada erreichen Einigung

Licht am Ende des Tunnels: Nach zähen Verhandlungen schließen Kanada und die EU ihr geplantes Freihandelsabkommen ab. 2016 könnte es losgehen – wäre da nicht die Bundesregierung.
06.08.2014 - 07:32 Uhr 3 Kommentare
Freihandel mit Abkommen: Offenbar konnte eine Einigung in den Verhandlungen zwischen Kanada und der EU erzielt werden. Quelle: dpa

Freihandel mit Abkommen: Offenbar konnte eine Einigung in den Verhandlungen zwischen Kanada und der EU erzielt werden.

(Foto: dpa)

Ottawa Die EU und Kanada haben nach monatelangem Streit die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen nach Angaben der Regierung in Ottawa abgeschlossen. Bei den verbleibenden Fragen handele es sich um technische Details, verlautete am Dienstag aus Regierungskreisen.

Im Grundsatz hatten sich beide Seiten bereits im Oktober auf ein Abkommen verständigt. Über zahlreiche Einzelheiten gab es aber Streit, etwa bei den Themen Finanzbranche, Investitionsschutz oder Quoten für die Rindfleisch- und Käseproduktion.

Der Entwurf für den Text des Abkommens werde nun juristisch geprüft und übersetzt, hieß es. Dann könnten die zehn kanadischen Provinzen und 28 EU-Mitgliedstaaten Stellung nehmen. Umgesetzt könnte das Abkommen den Angaben zufolge Mitte 2016.

Die Bundesregierung hatte in der vergangenen Woche erklärt, sich offenzuhalten, ob sie der Investitionsschutzklausel zustimmt. Dabei geht es um die Macht unabhängiger Schiedsgerichte außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    3 Kommentare zu "Freihandelsabkommen: EU und Kanada erreichen Einigung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Fred Maisenkaiser
      ist doch logisch, wir haben ja auch eine stramme ehemalige DDR-Frau zur Kanzlerin

    • Das totale Ende des Rechtsstaates. Über die Investitionsschutzklauseln wird der Rechtsstaat und damit auch die Demokratie ausgehebelt!
      Und wir bezeichnen die Ex-DDR als Unrechtsstaat? Ich glaube wir müssen da etwas korrigieren. Wir sind nicht besser!

    • "Die Bundesregierung hatte in der vergangenen Woche erklärt, sich offenzuhalten, ob sie der Investitionsschutzklausel zustimmt."

      Natürlich stimmt die zu. Die nickt alles ab, was im Interesse von Grosskonzernen und Finanzindustrie ist. Und gerade die Möglichkeit grosser Unternehmen, Staaten per Gerichtsurteil um Milliarden zu erleichtern macht ein Freihandelsabkommen erst interessant.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%