Freihandelsabkommen EU will Gegnern Wind aus den Segeln nehmen

Die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten sind von der Kritik am geplanten Freihandelsabkommen mit den USA alarmiert. Die EU-Staaten wollen die Kommunikation besser koordinieren und „proaktiv“ tätig werden.
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BMW für den US-Markt: „Ssicherstellen, dass die Öffentlichkeit ein Verständnis davon bekommt, was TTIP wirklich ist“. Quelle: dpa

BMW für den US-Markt: „Ssicherstellen, dass die Öffentlichkeit ein Verständnis davon bekommt, was TTIP wirklich ist“.

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BrüsselDie anhaltende Kritik von Verbraucherschützern und Umweltverbänden am geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA alarmiert die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten. „Viele Ängste sind der Wahrnehmung geschuldet, dass die EU nicht wirklich stark genug ist, um sich mit den USA einzulassen. Wir müssen klarmachen, dass das nicht so ist“, heißt es in einem nicht öffentlichen Strategiepapier, das Vertreter der Mitgliedstaaten und der Kommission vor wenigen Tagen diskutiert haben und das dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) vorliegt.

Mit einer koordinierten Kommunikation will die EU nun für einen erfolgreichen Abschluss des Abkommens sorgen. „Wir müssen sicherstellen, dass die Öffentlichkeit ein Verständnis davon bekommt, was TTIP wirklich ist, nämlich eine Initiative, die Wachstum und Arbeitsplätze bringt.“ Die Mitgliedstaaten sollen „proaktiv“ über TTIP reden und die Öffentlichkeit „zielgerichtet“ und „positiv“ über alle Kanäle einschließlich der sozialen Netzwerke informieren.

Mit Beginn der zweiten Verhandlungsrunde Mitte November hatten zivilgesellschaftliche Organisationen massiv gegen die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen der EU und den USA mobil gemacht. Das Abkommen stelle Interessen der Wirtschaft über das Gemeinwohl, warnen Verbraucherschützer, Umwelt- und Bürgerrechtsaktivisten.

Je weiter die Verhandlungen voranschreiten, umso größer dürfte der Druck der Gegner werden - auch vor dem Hintergrund anstehender Europawahlen im Mai 2014.

  • lud
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6 Kommentare zu "Freihandelsabkommen: EU will Gegnern Wind aus den Segeln nehmen"

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  • "....EU nicht wirklich stark genug ist, um sich mit den USA einzulassen. Wir müssen klarmachen, dass das nicht so ist“,.."

    IHR, EU-"Adligen", habt u.a. in der Ukraine in wenigen Zügen gezeigt, was IHR drauf habt, viel zu wenig. IHR habt ein Scherbenhaufen hinterlassen und das durch Kompetenzleere!

    Aber, nur durch Kompetenzleere/fehlender Sachverstand wird man Größenwahnsinnig !

    Macht weiter so, die EU-Gemeinschaft habt IHR bald zerrissen, das ist mir klar !

  • Die Europawahlen müssen Vieles verhindern. Die europakritischen Bewegungen brauchen massive Unterstützung. Wir Bürger wollen nicht von einem Großmonster Brüssel weiter diktiert werden. Es geht um die Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratienähe vor Ort in den Ländern. Alles das muss gestärkt werden. Erst danach kommt die friedliche, ehrliche und vertragstreue Zusammenarbeit in Europa, ohne Verwaltungsmonster Brüssel!

  • "Ukraine: Demonstranten mit Geldversprechen geködert"

    http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/17415-Ukraine-Demonstranten-mit-Geldversprechen-gekdert.html

  • Die "EU in Brüssel" forciert das "durch-gequirle Europa", vermischte Kulturen, vermischte Völker, Ost-Europa ab nach West-Europa - weg mit den Staaten und Identitäten.

    Stoppt die Verbreitung der blauen Dekadenz !

  • Frau EU-Reding ist der Ausdruck für die Überheblichkeit der "EU in Brüssel". Als "Kommissarin" stellt sie sich rotzfrech einem gewählten UK-Premierminister Cameron entgegen. Genauso das aktuelle Zündeln in der Ukraine, wo die "EU in Brüssel" gezielt mit Hilfe von Herrn Klitschkow als "Gesandter" die Menschenmassen dirigiert um sich die Ukraine in Brüssel einzuverleiben.

    Gezielt werden Menschenströme und Geldströme von Brüssel aus eingesetzt gegen die Länder Europas, um die Zentralmacht "EU in Brüssel" immer weiter auszubauen. Soll das die Vision von Europa sein ?? Wohl eher nicht. Die Ideologie von "EU in Brüssel" ist europa-feindlich, weil sie manipulierend und dirigierend agiert über die Köpfe der Völker Europas hinweg.

    Früher hatten wir das friedliche Zusammenleben unter der Europäischen Wirtschafts Gemeinschaft. Dahin müssen wir zurückkehren und dem erstarkenden Monster "EU in Brüssel" entgegentreten - als friedliebende Europäer.

    Die "EU in Brüssel" forciert das "durch-gequirlte Europa", vermischte Kulturen, vermischte Völker, Ost-Europa ab nach West-Europa - weg mit den Staaten und Identitäten.

    Stoppt die Verbreitung der blauen Dekadenz !

    Ein primitiver, obrigkeitshöriger, geschlechtsloser, ungebildeter, verarmt und abhängiger, naiver Lemming ist das EU-Menschenbild, das in Deutschland seinen Anfang finden soll. Mit Lautsprechern von oben vollgedröhnt mit alternativloser "Politk von oben". "Lemminge und Zentral-Kommitee", das bleibt dann übrig.

  • Es geht nicht um Europa: Die Finanzelite will einen Staat „Euroland“ oder einen „Nationalstaat Europa“, nur um uneingeschränkten Zugriff auf die Steuergelder zu haben.

    http://www.geolitico.de/2013/12/02/elite-ohne-europaeische-ideale/

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