Freihandelsabkommen Trump verschiebt Entscheidung über Nafta

Erst nach der Senats-Wahl im kommenden November will der amerikanische Präsident das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta neu verhandeln.
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Die drei Staaten wollen sich auf ein Freihandelsabkommen verständigen. Quelle: Reuters
Flaggen von Kanada, Mexiko und den USA

Die drei Staaten wollen sich auf ein Freihandelsabkommen verständigen.

(Foto: Reuters)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump will die ins Stocken geratenen Neuverhandlungen des nordamerikanischen Freihandelsabkommen Nafta nicht vor der US-Parlamentswahl am 8. November beenden. Das sagte Trump in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders Fox News. Er wolle mit Nafta „bis nach der Wahl warten“, sagte Trump.

Der Präsident hatte das Abkommen mit den Nachbarn Mexiko und Kanada, das Grundlage für eine der größten Freihandelszonen der Welt ist, grundsätzlich in Frage gestellt. Die aufgenommenen Neuverhandlungen standen mehrfach kurz vor dem Abbruch. Trump favorisiert Einzelabkommen mit beiden Ländern.

In der Zwischenzeit belegten die USA stattdessen ihre Freihandelspartner mit Sonderzöllen auf Aluminium sowie mit weiteren empfindlichen Handelsbarrieren, etwa auf Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier. Die USA vermuten unter anderem unzulässige Subventionen der kanadischen Regierung. Am Sonntag traten Vergeltungszölle Kanadas in Kraft.

  • dpa
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