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Friedenslösung Noch keine Gespräche im Südsudan-Konflikt

Die verfeindeten Parteien sind nicht an einen Tisch zu kriegen. Die Chance auf eine Friedenslösung ist am Samstag wieder gesunken. Allerdings treffen sich die Delegationen getrennt mit Vertretern der IGAD.
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Soldaten aus dem Südsudan fahren Patrouille: Frieden ist bislang nicht in Sicht. Quelle: dpa

Soldaten aus dem Südsudan fahren Patrouille: Frieden ist bislang nicht in Sicht.

(Foto: dpa)

Addis AbebaIm Bemühen um eine Friedenslösung für den Südsudan haben die afrikanischen Vermittler die verfeindeten Parteien zunächst nicht an einen Tisch bringen können. Die Chancen auf direkte Gespräche zwischen Vertretern des Präsidenten Salva Kiir und des Rebellenführers Riek Machar in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba schienen am Samstag wieder zu sinken. Beide Seiten konnten sich nicht auf die Voraussetzungen dafür wie eine Tagesordnung einigen.

„Wir sind bereit zu friedlichen Verhandlungen, wo die Meinungen beider Seiten geachtet werden. Salva Kiirs Seite ist bisher nicht bereit, sich darauf zu verständigen“, schrieb Machar am Samstag über den Kurznachrichtendienst Twitter. Die Opposition macht außerdem die Freilassung von Gefangenen zur Bedingung für Gespräche.

Nach fast drei Wochen schwerer Gewalt im Südsudan hatten am Freitag in Addis Abeba indirekte Friedensgespräche begonnen. Dabei trafen sich die Delegationen getrennt mit Vertretern der ostafrikanischen Regionalorganisation IGAD.

Dem Konflikt in dem erst 2011 unabhängig gewordenen Land sind schon weit mehr als 1000 Menschen zum Opfer gefallen, fast 200 000 sind auf der Flucht. Die Rebellen rücken Berichten zufolge weiter auf die Hauptstadt Juba zu. Die UN wollen ihre Präsenz im jüngsten Staat Afrikas verstärken.

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