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Friedensnobelpreis – unsere Favoriten Es kann nur einen geben

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John Onaiyekan
Kardinal John Onaiyekan kämpft für ein friedliches Miteinander der Religionen. Quelle: dpa/picture alliance

Kardinal John Onaiyekan kämpft für ein friedliches Miteinander der Religionen.

(Foto: dpa/picture alliance)

Konflikte zwischen Christen und Moslems prägen unsere Welt – nicht erst seit den Anschlägen vom 11. September 2001 oder den Kriegen in Afghanistan und dem Irak. Doch der Konflikt zwischen den beiden großen Religionen entlädt sich nicht nur in gewalttätigen Auseinandersetzungen, sondern auch im alltäglichen Zusammenleben von Christen und Moslems. Das mündet zeitweise auch in skurrilen Geschehnissen wie zum Beispiel dem Volksentscheid in der Schweiz über das Bauverbot von Minaretten in der Alpenrepublik.

In Afrika werden erbitterte Glaubenskriege geführt, die in unserer Wahrnehmung gar nicht vorkommen. Der zehnte Breitengrad teilt in Afrika Christen und Moslems, an dieser „magischen“ Grenze kommt es immer wieder zu religiösen Auseinandersetzungen. Hunger, Vertreibung und Mord sind die Folge. Wie auch in Nigeria, wo der Norden vorwiegend islamisch geprägt ist, der Süden hingegen christlich.

Hier sind Kardinal John Onaiyekan und Sultan Mohammed Sa’ad Abubaka tätig. Ihr Einsatz für ein friedliches Miteinander der Religionen ist mehr als lobenswert. Sollte ihre gemeinsame Initiative, der „Nigerianische Verband des Handelns für den Glauben“ erfolgreich sein, kann Nigeria ein Beispiel für die ganze Welt werden.

Das Zusammenleben der verschiedenen Religionen ist eine der Grundherausforderungen für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen. Der Islam und das Christentum können hierfür ein historisches Vorbild schaffen – das in Nigeria seinen Anfang nahm. (Sebastian Schaal)

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34 Kommentare zu "Friedensnobelpreis – unsere Favoriten: Es kann nur einen geben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hallo! Die OPCW ist keine UNO - Organisation. Das sollte in der Liste der Friendsnobelpreistraeger berichtigt werden.

    Schoenen Gruss!

  • Och, da finden sich noch mehr Kandidaten: Pol Pot, Idi Amin, Che Guevara, Mohammed, aber auch die jüngere USA-Geschichte liefert mit Ted Bundy oder Charles Manson geeignete Kandidaten.
    Organisationen wie die Roten Khmer, der Vietcong, die HIsbollah, die Taliban oder die IRA bieten sich ebenfalls an, auf deutscher Seite wäre noch die RAF zu nennen, das gäbe ein Freudenfest bei den Grünen und Linken.

    Und da die EU ausgezeichnet wurde, sollten die untergegangene DDR und die UdSSR nicht vergessen werden, denn die haben schließlich auch für Frieden in Europa gesorgt...

  • Der Preis ist auf den Hund gekommen, seit Obama ihn für Lau erhielt - ich jedenfalls würde den Preis unter diesen Umständen nicht annehmen!

  • Wenn ich mir die Geschichte des Friedensnobelpreises ansehe, dann muß ich sagen, Hannibal Lector ist jetzt endlich mal dran!

  • Es gibt auch Finanz - Terroristen. Dazu passt das Brecht/Weiland Lied,: und der Haifisch, der hat Zähne.

  • Draghi passt schon, vor allem als Vorschlag von Herrn Menzel. Ohne Herrn Draghi hätten wir nach seiner These nicht nur wieder die DM, sondern befänden uns auch mit hoher Wahrscheinlichkeit im dritten Weltkrieg.

    Der Euro als "Friedensprojekt", niemand hat dieses schräge
    Dogma so verinnerlicht wie Herr Menzel, dem man zu seinem "Scharfsinn" gratuliere darf.

    Herr Menzel hat allerdings erfolgreich verdrängt, dass die EU und deren Vorlaüfer EWG und EG Jahrzehnte ohne das mißratene Währungskonstrukt sehr friedlich und erfolgreich existiert haben.

  • Nein, meine Favoriten wären Goldmann & Sachs oder die Al Quida. Kommt auf selbe raus, Ernsthaft.

  • Draghi???
    Herr Menzel, Sie laufen ganz offensichtlich mit Scheuklappen durch die Gegend und lesen nicht mal die Zeitung, für die sie schreiben.
    Ihre Begründung (Frieden wegen ger. Euro durch Draghi und Europ. Integration) ist an Realitätsverlust kaum zu überbieten.
    Wieviele gegen den Willen der Völker zusammengefaßte Großreiche haben noch mal überlebt und sind heute noch zu bewundern? Die UDSSR und Jugoslawien gibt es seit 20 Jahren nicht mehr, in Jugoslawien sind während des Auflösungsprozesses tausende Menschen gestorben. Selbst die eher verwandten Tschechen und Slowaken haben sich getrennt. Historisch gibt es zig Beispiele, aber mir fällt gerade auch noch aus jüngerer Vergangenheit die ägyptisch-syrische Union ein.
    Während überall auf der Welt größere Staaten zerbrechen, weil ethische Konflikte das Zusammenleben unmöglich machen (jüngst der Sudan, demnächst Nigeria, auch Ägypten könnte sich in einen koptischen und einen islamischen Teil spalten), wollen Sie ein Großeuropa?
    In völliger Verkennung der Tatsachen, daß es selbst in Europa demnächst "neue" (eigentlich ja alte) Staaten geben könnte (Schottland, Kastilien, Tirol; auch die Trennung Belgiens in Flandern und Wallonien ist nicht abwegig)!
    Es gab da schon verschiedene Menschen, die von einem Großeuropa träumten, fast alle Bemühungen endeten in Krieg und Austerität. Sollen die auch jetzt posthum den FNP bekommen?

    Jetzt bekommen Sie noch einen Satz von mir:
    "Das Einzige, was wir wirklich aus der Geschichte lernen können, ist, daß absolut nichts aus der Geschichte gelernt wird."
    Copyright by me, aber Sie dürfen den ruhig weiterverbreiten. Aber bitte vorher drüber nachdenken...

  • Draghi.
    Friedensnobelpreis.

    Erinnert mich sofort wieder an das Neusprech und die Benennung der Ministerien in Orwells Jahrhundertwerk.


  • HB eröffnet die Kölner Karnevalsaison, "Draghi kütt in die Bütt".

    Zumindest verlieren wir nicht unseren Resthumor. Ein gutes Zeichen.

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