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Friedensplan Ukraine bietet Rebellen bei Gewaltverzicht Gespräche an

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist bereit, mit den prorussischen Rebellen im Osten des Landes zu verhandeln – sofern sie ihre Waffen niederlegen. Er will nun die umkämpfte Region besuchen.
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Wenn die Separatisten auf Gewalt verzichten, schließt Poroschenko eine Runden Tisch mit verschiedenen Parteien nicht aus. Quelle: ap

Wenn die Separatisten auf Gewalt verzichten, schließt Poroschenko eine Runden Tisch mit verschiedenen Parteien nicht aus.

(Foto: ap)

KiewDer ukrainische Präsident Petro Poroschenko würde nach eigenen Worten mit den prorussischen Rebellen im Osten des Landes verhandeln, wenn die Separatisten auf Gewalt verzichten. „Die Terroristen müssen ihre Waffen niederlegen“, erklärte das neue Staatsoberhaupt nach einem Treffen mit dem Gouverneur der ostukrainischen Region Donzek, Sergej Taruta, am Mittwochabend. Er schließe einen Runden Tisch mit verschiedenen Parteien nicht aus. Grundlage der Gespräche müsse aber sein Friedensplan sein.

Seit dem Wahlsieg Poroschenkos Ende Mai hat die ukrainische Armee ihren Einsatz gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes verstärkt. Dabei wurden Hunderte Menschen getötet. Poroschenko will zunächst die umkämpfte Region besuchen, bevor er Auslandsreisen unternimmt. Wahrscheinlich werde Poroschenko nach Donezk reisen, hieß es in Regierungskreisen. Die Separatisten lehnen die prowestliche Regierung in Kiew ab und wollen erreichen, dass Russland Teile der Ostukraine wie bereits die Krim in sein Territorium eingliedert.

Die russische Regierung hat wiederholt ein Ende des Militäreinsatzes in der Ostukraine und einen nationalen Dialog unter Einbeziehung der Separatisten gefordert. Als Reaktion auf Militärmanöver der Nato in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen kündigte das Verteidigungsministerium in Moskau eine Übung der Armee in der Enklave Kaliningrad an. Über Art und Umfang des Manövers wurden keine Angaben gemacht. Die Nato hat ihre Präsenz in Osteuropa nach der Abspaltung der Krim von der Ukraine und dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verstärkt. Derzeit nehmen unter US-Führung 4700 Soldaten aus zehn Ländern an einem Manöver in den baltischen Staaten teil.

  • rtr
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