Friedenssicherung Ban Ki Moon schlägt Mission im Südsudan vor

Der UN-Generalsekretär will 7.000 Soldaten in das Land schicken, das am 9. Juli unabhängig wird. Die Truppen sollen Zivilisten schützen und der neuen Regierung dabei helfen, den Frieden zu festigen.
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New YorkUN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat eine neue Mission der Vereinten Nationen im Südsudan vorgeschlagen, wenn das Gebiet am 9. Juli unabhängig wird. In einem Vorschlag an den UN-Sicherheitsrat, der am Dienstag im Umlauf war, schlägt Ban die Entsendung von 7.000 Soldaten in den Südsudan vor, um Zivilpersonen zu schützen sowie ein Mandat, um der neuen Regierung dabei zu helfen, Konflikte zu vermeiden und den Frieden zu festigen.

Der Vorschlag Bans für eine neue UN-Mission wurde vor dem Ausbruch heftiger Kämpfe in der umstrittenen Grenzregion Abjei in der vergangenen Woche verfasst. Die ölreiche Region wird sowohl vom arabisch dominierten Norden des Sudans als auch vom afrikanisch geprägten Süden beansprucht. Die Gefechte gefährden ein Friedensabkommen aus dem Jahr 2005 und könnten einen weiteren Bürgerkrieg nach sich ziehen

Es sei „entscheidend“, dass die Führer beider Seiten - des Nordens und Südens im Sudan - „politischen Willen“ demonstrierten und Schlüsselfragen klärten, sagte Ban. Dazu zählten die Grenzziehung zwischen Nord und Süd, die Klärung der Zukunft von Abjei sowie Sicherheitsmaßnahmen.

  • dapd
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