Front gegen EU-Beamte „Eurokraten, nehmt eure Krawatten“

Extremisten machen zunehmend Front gegen EU-Mitarbeiter - mit geschmacklosen Aufklebern, Flugblättern und Graffiti. Die Privilegien der Beamten sorgen für wachsende Aggressionen.
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Protestler vor der EU-Kommission: Nicht immer sind die Aktionen friedlich und geschmackvoll. Quelle: Reuters

Protestler vor der EU-Kommission: Nicht immer sind die Aktionen friedlich und geschmackvoll.

(Foto: Reuters)

BrüsselKritik sind Beamte der Europäischen Union gewöhnt. Der jüngste Fall von Beschimpfung überschreitet jedoch alle Geschmacksgrenzen und alarmiert die drei Vertretungsorganisationen der EU-Bediensteten, die Union Syndicale, die Federation of European Civil Servants und Renouveau & Democratie. Unbekannte haben in den vergangenen Tagen Aufkleber verteilt, die „Eurokraten“ mögen doch bitte ihre Krawatten nehmen. Ihren Satz führen die Schreiber zwar nicht zu Ende - sie überlassen den Rest aber auch nicht wirklich der Fantasie.

Denn die Karikatur auf den Aufklebern zeigt einen Mann, der sich vor dem Sternenbanner mit seiner Krawatte erhängt hat. Geklebt hatten die Unbekannten diese Aufkleber vor allem auf Autos, deren Nummernschilder die Halter als Bedienstete der Europäischen Union ausweisen. Aber auch in U-Bahn-Stationen und an Straßenlaternen wurden die Aufkleber gesichtet.

„Es ist offensichtlich, der nächste Schritt gefährdet die körperliche Unversehrtheit“, heißt es in einem Brief der Gewerkschaften an den EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy. Darin fordern die drei Vertretungsorganisationen den Präsidenten auf, er möge dafür sorgen, dass einige Mitgliedstaaten und extreme Medien die EU-Feindlichkeit nicht noch weiter anheizen.

Zuletzt waren die rund 45.000 Beamten der EU, die zahlreiche Versorgungsprivilegien genießen, in die Kritik geraten, weil sie die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform des Beamtenstatuts nicht ohne weiteres hinnehmen wollen. Die Pläne für längere Wochen- und Lebensarbeitszeiten sowie eine moderate Überarbeitung der Formel zur jährlichen Gehaltsanpassung seien populistisch, hieß es.

Verbale Attacken und Flugblätter
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42 Kommentare zu "Front gegen EU-Beamte: „Eurokraten, nehmt eure Krawatten“"

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  • dem ist nichts hinzuzufügen-im Prinzip.
    Der größte Teil der Schmarotzer ist das Geld nicht wert was sie einstecken, zumal sie nur einen Bruchteil der Zeit in dem nichtsnützigen Parlament sitzen. Dann hauen sie noch wahnwitzige Verordnungen heraus - krumme Gurken - Energiesparlampen, die Krebs erzeugen usw. Viel besser ginge es uns sicher ohne diesen Molloch.
    Wen hat dieses Sowjetsystem nur erfunden, super, daß ab 01.01. diesen Jahres ein weiterer Pleitestaat dazu gekommen ist. Kroatien wird schnell unter den Rettungsschirm schlüpfen, wir Deutsche dürfen uns freuen, denn wir dürfen nun noch mehr zahlen. Wen hat nur unsere FDJ- Sekretärin für kommunistische Agitation Merkel geritten, aber Moment, die hat es ja bei Honecker vorbildlich gelernt, wie die BRD zugrunde gerichtet wird.

  • Eurokraten sind fette Parasiten die keiner wollte!
    Unfähige überbezahlte Gierhäse, offtmals kriminelle, gedeckt von der verkommenden Justiz und Presse, schmausen am Volksnochen bis dieser blank ist.

    FETTE PARASITEN WIRD MAN NICHT DURCH NETTE SPRÜCHE WIEDER LOS. NUR EIN GEWALTBEREITES EINIGES VOLK WIRD DIESE DEZIMIEREN

  • Dietmar
    Übesetzerin ist was anderes als die vielen nichtsnutzigen Beamten die sich da in Brüssel bestens eingerichtet haben

  • Die geschilderten Vorgänge sind ohne Frage geschmacklos.

    Aber Zitat:

    "Er möge dafür sorgen, dass einige Mitgliedstaaten und extreme Medien die EU-Feindlichkeit nicht noch weiter anheizen."

    Wie dürfen wir denn diese Äußerung deuten?
    Wie soll denn dieser demokratisch nicht legitimierte Pfaffe denn dafür "sorgen"?

    Geht es so langsam auch gegen die Meinungsfreiheit innerhalb dieses (linksfaschosystem)EU?

    Die EU(DSSR), das Schwesterschiff der UDSSR scheint sich so langsam darüber klar zu werden, was die Menschen von ihr halten und das man diese europäische Diktatur wohl doch nur mit "alten Mitteln" erhalten kann was!?

    Wann werden denn dann auch noch die Paraden mit "Zwangsbeifall" und "Lobgesängen" auf die EU eineführt?

  • @Lou: in Brussel leben keine 75 % Moslems. 1500 € Miete für 40 qm, ich lache. Man kann in Brussel und Umgebung billiger mieten. Und 2800 € Monatslohn ist gemessen am Umfeld ein guter Verdienst. Ziemlich subjektive Beschreibung der Situation;

  • Danke, ein Edit!
    Auch beim HB geht jetzt die 'Etikette' um und das Ignorieren des Offensichtlichen wird kultviert.

    Na dann: man sieht sich!
    (Mal gespannt, ob sie diesen Satz diesmal noch stehen lassen…)

    Und was unsere Freunde (wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde…) in Brüssel angeht: der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Irgendwann kommt der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
    Dann kommen diese Behelfskölner [et is noch imma jot jejange] in den Genuss des Zornes, den sie durch jahrzehntelanges Aussaugen der europäischen Steuerzahler erregt haben.
    |
    [[Viel Spaß beim Editieren…]]

  • Brüssel ist ein völlig korrupter Pfuhl von Schergen und Handlangern der Lobbykratie. 45000 völlig überflüssige Zecken und Selbstbediener, die den tatsächlich produktiven Menschen auf der Tasche liegen.

    Wer für die EU arbeitet, ist ein Feind des Bürgers.

  • Strick-Krawatten (Tie)!

    Aus Hanf ist der TSrick an dem ihr fürs Drogenunterschieben gehängt werdet!

  • Ich habe mehr als 20 Jahre in der EU gearbeitet, habe aber nie etwas von de hier beschriebenen Versorgungsprivilegien gehoert. Ob man mir das mal erklaeren koennte. Ich habe deutsche Beamte gesehen die dort im Dienste des deutschen Staates fungierten und die haben sich gewundert dass wir so wenig verdienen und keine Privilegien haben. Lediglich die besteuerung des Gahaltes durch das Gastland faellt weg un statt dessen zahlt man eine Gehaltsabgabe in die EU-Kasse welche den Abgaben im Grossherzogtum Luxemburg gleich kommt. Krankenkasse liegt bei 10,5 %, Pensionsbeitrag sind etwa 6,5 %. Gesamtabgaben liegen zwischen 25 - 65 %. Verguenstigungen gibt es keine, Beamte die mehr als 200 km vom Arbeitsplatz beheimatet sind kriegen pro Jahr eine Heimreise bezahlt, ueber 1200 km werden 2 Reisen erstattet. Deutshe Beamte kriegen dies jedes Wochenende, nur zum Vergleich. Seit jeher hat die EU Rekrutierungsschwierigkeiten mit deutschsprachigen Beamten und meist tun die Luxemburger dessen Dienste. Seit die Reglemente geaendert wurden ist dies nicht mehr moeglich und seit es Deutsche sein muessen gibt es hier Luecken. Warum geht denn kein Deutscher hin wenn man dort so gut verdient. Seine Stadt verlassen, seine Freunde verlieren, sich neue Bekanntschaften machen, in einer Stadt in welcher 75% Moslems leben ist kein Geschenk und die 2800 euro netto die man dort am Anfang kriegt sind eher knapp wenn man bedenkt dass 40qm Wohnraum in Bruessel mit 1500 euro Monat zu Buch schlagen. Es steckt also hier auch wieder Luegninfo in diesen Berichten. Was die EU und ihre Regelwutangeht, da sollten die Deutschen sich doch nicht aergern, schliesslich sind es ihre Abgeordneten welche die EU zum gleichen Paragraphenstaat machen wolle wie ihr eigens Land eins ist. Es ist nicht die EU die das machen was sie eben ist, sondern nur jene Laender die in ihr walten. Bruessel ist nicht schuld am Debakel, essind eur Minister die dort vorschlagen, Ja oder Nein sagen. Sagen sie Nein, dann wird nichts draus.

  • PS: Das "Sie und andere" war übrigens nur Ihrer "Dödelattacke" geschuldet, wie ich gerade bei selbstkritischer Prüfung erkennen muss. Aber irgendwie 50:50 - Sie fühlten sich ja angesprochen ...

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