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Frontex Der EU fehlen 5.000 Grenzbeamte

Nach Angaben der Grenz- und Küstenwache Frontex setzen die EU-Staaten zu wenig Grenzbeamte ein. Frontex fordert deshalb, eine Aufstockung von den Staaten.
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Die EU-Staaten haben weniger Grenzbeamte eingesetzt als sie angegeben haben. Quelle: dpa
Frontex-Polizist

Die EU-Staaten haben weniger Grenzbeamte eingesetzt als sie angegeben haben.

(Foto: dpa)

Berlin Die Länder der Europäischen Union (EU) setzen aktuell 5.000 weniger Grenzbeamte ein als eigentlich notwendig wären. Frontex-Direktor Fabrice Leggeri sagte der „Welt am Sonntag“: „Wir haben festgestellt, dass die EU-Staaten insgesamt auf dem Papier 115.000 Grenzbeamte gemeldet haben. Das stimmt so aber nicht.“ Europaweit fehlten 5.000 Grenzbeamte. „Das hat mich auch sehr überrascht“, erklärte Leggeri.

Die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache befinde sich deshalb in Gesprächen, warum die Mitgliedsstaaten zu wenige Beamte im Einsatz hätten. Welche Länder zu wenig Personal stellen, erklärte Frontex nicht. Frontex selbst soll bis 2027 schrittweise von derzeit rund 1.500 auf bis zu 10.000 Grenzschützer aufgestockt werden. „Wir sind als Frontex gefragt – auch weil wir feststellen müssen, dass es in den EU-Staaten zu wenig Grenzbeamte gibt“, sagte Leggeri.

Mehr: In der Migrationspolitik agiert die EU im Krisenmodus und setzt vor allem auf Abschottung. Es braucht aber eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

  • rtr
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