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Frontex Illegale Migration in die EU um rund ein Drittel gesunken

Rund 30 Prozent weniger illegal in die EU Eingereiste zählte Frontex in diesem Jahr. Die meisten flüchten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.
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Zwischen Libyen und Italien kommen immer weniger Menschen in die EU. Quelle: dpa
Frontex im Einsatz

Zwischen Libyen und Italien kommen immer weniger Menschen in die EU.

(Foto: dpa)

Warschau Die Zahl illegal in die EU einreisender Migranten ist nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex im bisherigen Jahresverlauf um rund ein Drittel gesunken. Bis November seien es insgesamt 138.000 Fälle gewesen, rund 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Aktuellen Prognosen zufolge könnte es die niedrigste Zahl seit 2014 werden, teilte Frontex am Donnerstag in Warschau mit. Damals wurden fast 283.000 illegale Grenzübertritte festgestellt.

Vor allem über die zentrale Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien kommen inzwischen deutlich weniger Menschen. Im November wurden 900 illegale Grenzübertritte festgestellt und damit 83 Prozent weniger als im November 2017. Im Jahresverlauf sei die Zahl hier um 80 Prozent auf 22.800 zurückgegangen, hieß es. Die Regierung in Rom fährt einen harten Anti-Migrations-Kurs.

Stattdessen kommen die meisten Migranten mittlerweile in Spanien an. Mit 4.900 Fällen kam im November mehr als die Hälfte der illegal in die EU eingereisten Migranten über die westliche Mittelmeerroute, 29 Prozent mehr als im November 2017. Zwischen Januar und November seien es fast 53.000 Menschen gewesen, mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum 2017. Die meisten Menschen kämen aus Marokko, Guinea und Mali.

Auf der östlichen Mittelmeerroute wurden im November 2.700 illegale Übertritte festgestellt, 42 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im Jahresverlauf stieg die Zahl jedoch bis November im Vergleich zu 2017 um 30 Prozent auf 50.900 – viele Fälle würden an der Landgrenze zur Türkei registriert. Die meisten Menschen auf dieser Route kamen demnach aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

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  • dpa
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