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Für Edwards geht es nun um alles „Super Tuesday“ bringt Vorentscheidung

Für John Edwards geht es am „Super Tuesday“ ums Ganze. In zehn US-Bundesstaaten wird entschieden, wen die Demokraten bei der Wahl im November als Herausforderer von Präsident George W. Bush ins Rennen schicken. 1151 von 2162 erforderlichen Delegiertenstimmen sind zu verteilen, vor allem das bevölkerungsreiche Kalifornien sowie New York und Ohio fallen ins Gewicht.

WASHINGTON. Wenn seinem parteiinternen Rivalen John Kerry auch hier ein Durchmarsch gelingt, worauf aktuelle Umfragen hindeuten, ist Edwards praktisch aus dem Wettbewerb. Bislang hat er lediglich in seinem Heimatstaat South Carolina den ersten Platz belegt. Kerry holte hingegen 18 von 20 Staaten und führt bei den Delegiertenstimmen mit 688 zu 207.

Angesichts dieser Zahlen verabschiedete sich Edwards kurz vor dem „Superdienstag“ von seiner „positiven Kampagne“, legte die rhetorischen Samthandschuhe ab und ging zum offenen Angriff über. Kerry verspreche mehr, als er bezahlen könne, wetterte der 50-Jährige mit dem Bobby-Kennedy-Appeal in New York. Die „Washington Post“ hatte zuvor berichtet, dass Kerrys Wahlprogramm eine Finanzierungslücke von 165 Mrd. Dollar aufweise: Die geplanten Steuererleichterungen für die Mittelklasse, die bessere Ausstattung für Polizei und Feuerwehr seien nicht durch entsprechende Einnahmen gedeckt. Auch bei einer TV-Debatte am Sonntag zog der Senator von North Carolina gegen seinen Rivalen vom Leder: „Das ist doch die gleiche Washingtoner Leier, die die Leute seit Jahrzehnten zu hören bekommen“, blaffte er auf Kerrys Ankündigung, als Präsident alle Handelsabkommen auf arbeits- und umweltrechtliche Standards überprüfen zu wollen.

Edwards versucht sich jetzt als die frische Kraft von außen zu verkaufen und klingt dabei ein bisschen wie ehemals Howard Dean, der mittlerweile das Handtuch geworfen hat. Vor dem heutigen Vorwahl-Marathon konzentrierte er sich auf die Staaten, in denen er am ehesten noch aufholen kann: Georgia, Ohio und Minnesota. Insbesondere Georgia wird für Edwards zur Nagelprobe. „Der Süden ist nicht der Hinterhof von George W. Bush, der Süden ist mein Hinterhof“, betonte er im Wahlkampf immer wieder. Wenn er nach Tennessee auch Georgia an Kerry verlieren sollte, hätte der Mann aus North Carolina ein Glaubwürdigkeitsproblem.

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