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Fukushima IAEA erwartet weniger Austritt von Radioaktivität

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) rechnet nicht damit, dass viel mehr Strahlung aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan austreten wird.
19.04.2011 - 21:14 Uhr Kommentieren
Die Internationale Atomenergiebehörde geht davon aus, dass aus dem havarierten Kraftwerk Fukushima (Foto) möglicherweise nur noch wenig Strahlung austreten wird. Quelle: Reuters

Die Internationale Atomenergiebehörde geht davon aus, dass aus dem havarierten Kraftwerk Fukushima (Foto) möglicherweise nur noch wenig Strahlung austreten wird.

(Foto: Reuters)

Wien Aus der havarierten Atomanlage Fukushima wird nach Darstellung eines hochrangigen Vertreters der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) möglicherweise nur noch wenig Strahlung austreten. Der stellvertretende IAEA-Generaldirektor Denis Flory sagte am Dienstag, die Gesamtmenge der entweichenden Radioaktivität werde voraussichtlich nur „etwas geringer ansteigen als es derzeit der Fall sei, wenn sich die Situation wie vorgesehen entwickelt.“

Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco hatte am Wochenende einen Fahrplan vorgelegt, mit dem die Katastrophe im havarierten AKW Fukushima-Daiichi innerhalb von neun Monaten unter Kontrolle gebracht werden soll. Japanische Regierungsvertreter räumten indes ein, dass Rückschläge den Zeitplan verzögern könnten. Der Plan sieht unter anderem vor, in den ersten drei Monaten die Menge der austretenden Radioaktivität zu reduzieren.

Flory erklärte vor Journalisten, die IAEA werde Japan bei der Realisierung des Vorhabens beraten. Derzeit liefen Gespräche darüber, welche Rolle die IAEA einnehmen könne.

 

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