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Fukushima Sperrgebiet soll 2022 wieder bewohnbar sein

Einem Medienbericht zufolge möchte der japanische Staat, dass die derzeit noch immer evakuierte, radioaktiv verstrahlte Stadt Futaba im Frühjahr 2022 wieder als Wohnraum genutzt werden kann.
25.12.2017 - 11:20 Uhr 1 Kommentar
96 Prozent des Gebietes sind als Zone ausgewiesen, in die eine „Rückkehr schwierig“ sei. Quelle: dpa
Dekontaminationsarbeiten bei Kernkraftwerk Fukushima Daiichi

96 Prozent des Gebietes sind als Zone ausgewiesen, in die eine „Rückkehr schwierig“ sei.

(Foto: dpa)

Fukushima Eine radioaktiv verstrahlte Stadt nahe der Atomruine in Fukushima soll nach dem Willen der japanischen Regierung wieder bewohnbar gemacht werden. Am Montag begannen die Arbeiten zur Dekontaminierung in Futaba in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Dort war es im März 2011 in Folge eines schweren Erdbebens und Tsunamis zum Super-Gau gekommen. Nach dem Willen des Staates solle der derzeit noch immer evakuierte Ort im Frühjahr 2022 wieder bewohnbar werden, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Die Regierung hat in den vergangenen Jahren in einer beispiellosen Säuberungsaktion versucht, die Region um Fukushima zu dekontaminieren. Vereinzelt wurden die Evakuierungsverfügungen wieder aufgehoben. Futaba ist indes weiter eine Geisterstadt, 96 Prozent des Gebietes sind als Zone ausgewiesen, in die eine „Rückkehr schwierig“ sei.

Ein Hightech-Taucher für den Katastrophenreaktor
Tauchroboter für Fukushima
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In Japan soll ein schwimmender Roboter das beschädigte Atomkraftwerk in Fukushima untersuchen. Er wurde am Donnerstag vorgestellt.

(Foto: AP)
Roboter Mini Manbo
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Der Roboter mit dem Spitznamen „Mini Manbo“ (kleiner Sonnenfisch) hat etwa die Größe eines Brotlaibs. Er ist mit Lichtern ausgestattet, bewegt sich...

(Foto: AP)
Propeller für den Antrieb
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...mithilfe von Propellern am Rumpf und sammelt Daten mit zwei Kameras und einem Strahlungsmessgerät.

(Foto: AP)
Fukushima nach der Katastrophe
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Ferngesteuerte Roboter spielen eine Schlüsselrolle beim Rückbau des Kraftwerks, in dem es 2011 nach einem Erdbeben und Tsunami zu einem Unglück kam. Extrem hohe Strahlung und Bauschäden in den Reaktoren behinderten frühere Versuche, Bereiche in der Nähe der Kerne des Reaktors zu untersuchen.

(Foto: dpa)
Der neue Roboter auf Testfahrt
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Die Entwickler des Roboters planen nach eigenen Angaben, die Sonde im Juli in den Hauptsicherheitsbehälter der Reaktoreinheit 3 in Fukushima zu schicken, um das Ausmaß der Schäden zu bestimmen.

(Foto: AP)
Einsatz im Testlabor
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Während der Vorführung in einer Testeinrichtung bei Tokio rutschte die Sonde langsam auf einer Schiene herab und bewegte sich durch das Wasser.

(Foto: AP)
Ferngesteuerte Robotertechnik
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Der Roboter wurde ferngesteuert durch ein Team, von dem ein Mitglied das Gerät steuerte und ein anderes sich um ein Kabel kümmerte, das Daten überträgt.

(Foto: AP)

Gegenwärtig gibt es noch in sieben Orten in der Provinz Fukushima solche Zonen. In Futaba jedoch wurden rund 555 Hektar, das sind rund 11 Prozent des Stadtgebietes, zur Sonder-Wiederaufbauzone erklärt. Hier lässt die Regierung nun den Boden dekontaminieren und Gebäude, die in den vergangenen Jahren langsam verfielen und unbewohnbar geworden sind, abreißen. Abzuwarten bleibt, wie viele der früheren Bewohner bereit sein werden, in ihren Heimatort zurückzukehren.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Fukushima: Sperrgebiet soll 2022 wieder bewohnbar sein"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Mit dem Bericht wird der Eindruck erweckt, der nicht der Realität entspricht.

      Wenn man die Berichte der IAEA und der NISA/JNEF zur Radioaktivität rund um die verunfallten Reaktoren betrachtet, gab es einige kleine Hotspots nordwestlich nahe Itate, jedoch zu keiner Zeit Werte die signifikante Gesundheitsrisiken erwarten lassen, oder einen Grund für grossflächige Evakuierungen.

      Die Radioaktivität in der Evakuierungszone wurde vom Präsidenten des Deutsch/Schweizerischen Fachverbandes für Strahlenschutz Dr. Michels am Jahrestag der Unfälle 2012 als mit denen im Schwarzwald vergleichbar bezeichnet.

      Der Grund für die Evakuierungen liegt in Grenzwerten die weit unter den IAEA Empfehlungen, bzw. den europäischen, US Ameikanischen Werten liegen.

      In diesem Sinne haben die internationalen Organisationen IAEA, UNSCEAR die unsinnigen Evakuierungen und Dekontaminiationmassnahmen kritisiert.

      Sachlich korrekt wäre der Text gewesen, dass die sinnlosen Evakuierungen Menschenleben (Stress, Verkehr) und sehr viel Geld gekostet haben.

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