Fusionskontrolle EU-Kommission prüft Übernahme von Kupferverarbeiter MKM

Die Kupferverarbeiter MKM und KME wollen sich zusammenschließen. Doch Brüssel äußert Bedenken: Gibt es so noch genügend Wettbewerb in der Sparte?
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Die vertiefte Prüfung des Zusammenschlusses werde nun bis zum 20. November 2018 dauern. Quelle: dpa
Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel

Die vertiefte Prüfung des Zusammenschlusses werde nun bis zum 20. November 2018 dauern.

(Foto: dpa)

BrüsselDie EU-Kommission nimmt die geplante Übernahme des ostdeutschen Kupferverarbeiters MKM durch den Rivalen KME genauer unter die Lupe. Man sei besorgt, dass ein Zusammenschluss den Wettbewerb bei bestimmten Produkten wie Walzkupfer verringere, teilte die Kommission am Montag mit.

Die vertiefte Prüfung werde nun bis zum 20. November 2018 dauern. Die Verlängerung sage nichts über die finale Entscheidung der Brüsseler Behörde aus. Die beiden Firmen machten die Transaktion in Juni publik. MKM sitzt in Hettstedt in Sachsen-Anhalt und beschäftigt 1100 Mitarbeiter. Wettbewerber KME aus Osnabrück stellt mit 3900 Angestellten Erzeugnisse aus Kupfer und Kupferlegierungen her.

  • rtr
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